Urlaubsvorbereitungen

Bevor die Urlaubsreise überhaupt losgehen kann.
Bevor überhaupt eine Tasche oder ein Koffer gepackt werden kann, muss man doch wissen, wohin es geht.
Und bevor ich das weiß, muss ich mir darüber Gedanken machen.
Wohin? Was? Wie? Wer?

  • Wohin soll es gehen?
    In die Berge?
    Ans Meer?
  • Wollen wir weit weg?
  • Wollen wir mit dem Auto fahren?
  • Wollen wir wegfliegen?
  • Kann ein Hund mit?
  • Welche Art Unterkunft wollen wir?
    Hotel
    Ferienhaus
    Ferienwohnung/Appartment
  • Packlisten kontrollieren/anpassen/erstellen
  • Müssen noch Dinge angeschafft werden?
    Hausschuhe
    Badelatschen
    Badeklamotten

Tipps gegen Langeweile

Wer kennt sie nicht, die langweiligen Tage oder Momente.
Oder die Kinder kommen an und brauchen Hilfe bei der Suche nach einer Beschäftigung.
Wer nicht mit Langeweile klar kommt und die Zeit einfach mal mit Nichts-Tun füllen kann oder möchte, kann sich durch die nachfolgende Liste inspirieren lassen.
Ich bin mir sicher, dass etwas dabei ist.

Lesen
Spazieren gehen
Tagebuch schreiben
Café besuchen
Podcast hören
Hörbuch hören
Film schauen
Spielen
Bummeln gehen
Fahrrad fahren
Fotografieren
Sport machen
Malen
Musik hören
Aufräumen
Ausmisten
Basteln
Meditieren
Smoothie machen
Yoga machen
Picknick machen
Sterne beobachten
Neue Rezepte ausprobieren
Schreiben
Fotos sortieren
Tanzen

Alkohol

Alkohol ist ein sehr interessantes Thema.
Ich kann nicht sagen, dass ich keinen Alkohol vertrage, aber seit der Magen-OP stellt sich der vernebelte Zustand sehr viel schneller ein.
Sicher, es kommt ein wenig auf den Alkoholgehalt des einzelnen Getränkes an, aber dennoch geht es sehr viel schneller als vor der Operation.
Sehr lange habe ich mich nicht ran getraut, weil ich Angst vor der Wirkung hatte.
Die Ärzte haben immer gesagt, dass Alkoholkonsum möglich ist, dies sich aber verändern wird. Deswegen war ich da sehr ängstlich. Bei all sich gebotenen Gelegenheiten, wie Familienfeiern zum Beispiel, habe ich immer auf alkoholfreie Getränke zurückgegriffen. Schnell war dann alkoholfreier Wein auf dem Tisch. Oft wurde dies von vielen belächelt und als Traubensaft bezeichnet, aber ich fand ihn wirklich lecker und ich fand nicht, dass er wie „einfacher“ Traubensaft schmeckte.

Irgendwann kam dann aber doch der Tag und die Gelegenheit, und ich hatte den Mut, ein Glas Alkohol zu trinken. Leider erinnere ich mich nicht mehr daran, was es war. Das liegt nun schon eine Weile zurück. Ich weiß aber schon noch, dass der Alkohol sehr schnell seine Wirkung zeigte. Gut, nun kann es natürlich auch damit zusammenhängen, weil ich davor eine sehr lange Pause hatte. So genau kann ich das also gar nicht beschreiben. Ich habe allerdings gemerkt, dass ich durchaus Alkohol trinken kann, ich davon keine Bauchschmerzen bekomme oder es mir auf eine andere Art und Weise schlecht damit ging. So konnte ich die Angst davor ablegen.

Dennoch gehört Alkohol nicht zu meinem täglichen Verzehr.
Vor einigen Wochen war ich mit meiner Familie mexikanisch essen. Wenn ich schon beim Mexikaner sitze, gehört ein Caipirinha für mich dazu. Hui machte es am Köpfchen. Das war sehr schnell sehr lustig – aber eben auch sehr lecker. So lecker, dass ich noch einen zweiten getrunken habe und mein Mann dann direkt alle Zutaten dafür eingekauft hat. So kann ich jederzeit, wenn ich Lust und Appetit darauf verspüre, einen Cocktail haben.
Vor ein paar Tagen habe ich es allerdings übertrieben. Mein Mann und ich waren mit dem Hund spazieren. Erst haben wir einen Trödelmarkt besucht und weil das Wetter an diesem Tag so schön mitspielte, sind wir noch durch den Park gelaufen. Dort tat sich plötzlich ein Biergarten auf, und wir haben uns spontan dazu entschlossen, dort eine Rast einzulegen.
Ich hatte so gute Laune, dass ich mir einen Aperol Spritz gönnte.
Was soll ich sagen … auch dieser verfehlte seine sofortige Wirkung nicht.

Als wir dann wieder zu Hause waren, hatte ich Lust auf einen weiteren Drink und so trank ich einen Caipirinha. Und weil eben noch eine halbe Limette übrig war, dachte ich mir, ich könnte noch einen Caipirinha trinken.
Das konnte ich dann aber ganz plötzlich nicht mehr. Mir ging es gar nicht gut.
Selbstverständlich hatte ich zwischendurch auch etwas gegessen. Ich bekam so schreck-liche Bauchschmerzen, wie schon lange nicht mehr. Leider ist es mir seit der OP nicht mehr möglich, mich zu übergeben. Mir war fürchterlich schlecht und da musste ich durch.

So lag ich gut und gern eine Stunde zusammengerollt auf der Couch und habe versucht, das alles durchzustehen.
Immer wieder ereilten mich Gedanken an Essen, was in mir solch einen Ekel auslöste, was gleich wieder den nächsten Schub an einem Bauchkrampf in mir auslöste.


Nach einer guten Stunde ging es mir dann wieder einigermaßen gut. Die Bauchschmerzen waren zwar weg, aber ich war völlig fertig. Das hat wieder einmal so viel Kraft und Energie gekostet, dass ich danach richtig fertig und kaputt war.
Ich konnte dann aber recht schnell ins Bett gehen und bin schnell eingeschlafen.
Nach solchen Attacken, egal, durch was ausgelöst, kann ich doch meist recht gut schlafen, was mir meine Energie wieder zurückbringt und ich am nächsten Morgen aufwache und ich nichts mehr von Krämpfen oder Schmerzen spüre.

Mein Fazit ist jedenfalls, dass ich Alkohol trinken kann, wenn ich es möchte, aber darauf achten muss, wie viel und es nicht mischen sollte. Habe ich mit Wein angefangen, sollte ich auch dabei bleiben.

Lustigerweise wird immer noch alkoholfreier Wein gekauft, angeboten und getrunken – nur nicht mehr unbedingt von mir. Man hat also doch ein wenig Gefallen an dieser Alternative (diesem Traubensaft) gefunden.

Selbstorganisation

Der Alltag kann manchmal so stressig sein.
Oft fängt es schon am Morgen an. Es sind so viele Handgriffe zu erledigen, dass man schon mal etwas vergessen, bzw. es hektisch werden kann. Lange Zeit war mir das alles egal, bis ich anfing darüber nachzudenken, wie schnell so manche Dinge vergangen sind, in Hektik und Stress.
Als ich anfing, bereits am Abend routinemäßig schon alles so gut vorzubereiten, dass ich am nächsten Morgen mit weniger Handgriffen alles abgearbeitet bekomme, nehme ich alles, was ich tue viel intensiver wahr und somit ist viel mehr Ruhe in alles eingekehrt. Überhaupt versuche ich, mich auf die Dinge zu konzentrieren, die ich mache und diese auch wahrnehme.
Es gelingt mir nicht immer, aber wenn, dann stellt sich so ein ganz gewisses Gefühlt ein, dass mich mit einer gewissen Zufriedenheit erfüllt.
Und so habe ich Routinen für mich entdeckt. Auch wenn es langweilig und monoton klingen könnte, aber oft sind es die kleinen und bewährten Dinge, die man neu entdecken kann und die einem behilflich sein können.
Die Dinge, die ich jeden Tag mache und die so zu meiner Routine geworden sind, findet ihr hier.
Viel Spaß damit.

  • Bett nach dem Aufstehen machen
  • Dinge nach Nutzung wieder wegräumen
  • Outfit für den nächsten Tag planen und bereitlegen
  • Mahlzeiten für die Woche planen
  • Einkaufsliste für regelmäßige Lebensmittel erstellen
  • Termine auf Aktualität prüfen
  • Kalender regelmäßig aktualisieren (wöchentlich)
  • Erstelle To-Do-Listen und halte Dich daran
  • Tisch bereits am Abend decken
  • Brotdosen und alle Utensilien für die Zubereitung der Schulbrote bereit legen

Schmerzen nach dem Essen

Wann lerne ich es endlich? Warum lerne ich nicht endlich, dass mir gewisse Dinge, Speisen, Lebensmittel einfach nicht gut tun? 
Was heißt, nicht gut tun? 
Sie tun weh! 
Sie verursachen Schmerzen. 
Sie verursachen Übelkeit 
Sie verursachen Unwohlsein. 

Ich weiß es eigentlich ganz genau. 
Ich esse es trotzdem. 
Warum? 
Wer kann mir das sagen? 
Wer kann mir das erklären? 

Ich sehe es vor mir. Ich weiß, dass es mir nicht gut tut. Ich weiß, dass es mir schlecht gehen wird, wenn ich es esse. 
Ich weiß aber auch, dass es mir schmeckt. 
Und darauf kommt es an. Ich möchte es schmecken. Ich möchte es lecker finden. 
In dem Moment, in dem ich es mir in den Mund stecke, ist alles gut und wunderbar. Es schmeckt so gut, dass ich noch weitermache. Noch tut nichts weh. Vielleicht bleibt es ja so. Die Hoffnung ist da. Das tut es noch ein paar Minuten lang. Und dann schlägt er doch zu, der Hammer. 
Das Sättigungsgefühl schlägt in Bauchschmerzen um. 
Wenn ich Glück habe, passiert nichts weiter. 
Wenn ich kein Glück habe, wird es schlimmer und schlimmer. Das kann sich zu einer ausgewachsenen Übelkeit entwickeln, die den Wunsch in mir auslöst, mich übergeben zu wollen. Das könnte mir eine Erleichterung verschaffen, denn ob ich will oder nicht, mich beschleichen, dann auch noch Gedanken an Essen. So wird aus Übelkeit sogar Ekel. Jetzt habe ich ein riesiges Problem. Seit der Magen-OP kann ich mich nicht mehr übergeben. Es ist mir einfach nicht mehr möglich.

Vor ca. 1,5 Jahren hatte ich eine Magen-Darm-Verstimmung. Mir war so schlecht – die ganze Familie war davon betroffen. Der Würgereiz war da, aber es war nicht möglich, mich zu übergeben. 
Ich brauche mir dann also den Finger nicht in den Hals stecken, um zu versuchen, mir Erleichterung zu verschaffen. 
Leider muss ich dann dadurch. Wie schaffe ich das? 
Ich lege mich hin, kauerte mich zusammen, wenn es mir gut tut, schließe die Augen und warte darauf, dass es mir wieder besser geht. 
Meist dauert das so ca. eine Stunde. 
Danach geht es mir dann wieder besser. Allerdings bin ich dann richtig geschafft. Solche Aktionen kosten richtig viel Kraft und Energie. Ich bin dann fertig und total kraftlos. 

Solch blöde Aktionen fahre ich meist am Abend, so dass ich dann recht schnell ins Bett gehen kann, um mich dann von den Strapazen zu erholen. 
Die Nachtruhe macht dann alles wieder gut und ich kann den Akku wieder aufladen. 
Am nächsten Morgen merke ich dann nichts mehr von dem Quatsch am Abend zuvor. 
Ist das gut? 
Ich weiß es nicht. 

Als ich diesen Blog angefangen habe, wollte ich eigentlich Tipps geben, wie man sich nach einer Magen-OP verhalten sollte. 
Dieses Verhalten ist definitiv kein Tipp von mir. Sich sehenden Auge und wohlwissend, was passieren wird, in solche Lagen zu bringen, ist einfach dumm und kann man nun wirklich nicht weiter empfehlen. 

Warum schreibe ich das dann auf? Nun, in erster Linie soll dieser Blog mir helfen, mit gewissen Dingen und Situationen umzugehen. Und manchmal kann man das nur, indem man es aufschreibt. So erhoffe ich mir, meine Gedanken dazu, zu verschriftlichen und daraus für mich Schlüssel zu ziehen, die mir helfen und mir gut tun.

Was ist also mein Fazit daraus? 
Auf der einen Seite bin ich dumm, dass ich das immer wieder mache. Ich hasse mich regelrecht dafür. Bringt mich das weiter? 
Nein, sicher nicht. Hat es noch nie. Also muss was anderes her. Mein Mann hatte die Idee, dass ich mir aufschreibe, was ich gegessen habe und wie es mir danach ging. Eigentlich ja nichts Neues. Ich muss wirklich die Disziplin aufbringen, das gewissenhaft zu machen, wenn ich herausfinden möchte, was und wie viel davon ich essen kann und mir gut tut, bzw. ab welchem Punkt ich mir selbst Schaden hinzufüge.

Date-Alphabet

Ob es sich nun um das erste Date handelt, oder darum mal etwas auszuprobieren und sich inspirieren zu lassen, hier sind ein paar Date-Ideen – alphabetisch sortiert.
Vielleicht gelingt es Dir ja, es komplett zu schaffen?!
Hast Du noch Ideen für Ergänzungen?
Dann gerne her damit. Ich nehme sie gern auf.

A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, V, W, Y, Z

A:
Abendessen
Angeln
Aquariumbesuch
Ausstellung besuchen
Autokino

B:
Badminton
Bauernmarkt besuchen
Billard
Bootsfahrt
Botanischer Garten
Bouldern
Boule
Bowling
Brunch
Bücherei

C:
Café-Besuch
Candleligth-Dinner
Casinobesuch
Comedy Show

D:
Dart spielen
Drachen steigen

E:
Eis essen gehen
Eislaufen
Erdbeeren pflücken
Escape-Room
Eselwanderung
Essen gehen

F:
Fahrradtour
Flohmarkt
Fotoautomat
Freizeitpark

G:
Geocaching
Gin-Tasting
Go-Kart
Grillen

H:
Hallenbad
Heidelbeeren pflücken

I:
Indoorgolf
Inlineskaten
Inseltour

J:
Jazzkonzert
Joggen
Jumping House

K:
Kajak
Kanu
Karaoke
Keramik bemalen
Kinobesuch
Kirschblütenspaziergang
Klettern
Kletterpark
Kletterwald
Kochen
Konzert besuchen
Kunstausstellung besuchen

L:
Lagerfeuer
Lamawanderung
Laser-Tag

M:
Malen
Markt besuchen
Massagekurs
Museumbesuch
Musicalbesuch

N:
Nachtspaziergang
Naturwanderung

O:
Oktoberfest
Open-Air-Kino

P:
Paintball
Picknick
Planetarium
Plätzchen backen
Poetry Slam
Porzellan bemalen
Pub-Quiz

Q:
Quiznight

R:
Rodeln
Ruderboot
Rundfahrt

S:
Schlittschuhlaufen
Schneeballschlacht
Schneemann bauen
Schwarzlicht-Minigolf
Schwimmen
Skaten
Sonnenaufgang
Sonnenuntergang
Spaziergang
Stadtrundfahrt
Stadttour als Tourist
Sternenhimmel beobachten
Strandtag
Street-Food-Markt
SUP

T:
Tandem
Tanzkurs
Tassen bemalen
Theateraufführung
Therme
Tierheim besuchen
Tierpark
Tischtennis
Töpferkurs
Trampolin
Tretboot
Tropenhaus

V:
Volleyball
Vortrag anhören

W:
Wandern
Weihnachtsmarkt
Weinverkostung
Whiskey-Tasting
Wikingerschach

Y:
Yoga

Z:
Zeichenkurs Zoo besuchen

Aprilscherze

Hier sind einige lustige Streiche und Scherze, die sich gut für den 1. April eignen.

Viel Spaß beim Veralbern 😉

Zerschnittenes Toilettenpapier
Verkabelbindertes Toilettenpapier
Bemalte Küchenrolle
Toilettenfiguren
Becher im Weg
Kühlschrankdurcheinander
Was stört im Schuh?
Aluschuhe
Frisch verpackt
Verknotet
Ganz schmales Toilettenpapier
Verknotete Jackenärmel
Verwickelte Brotdose
Computermaus
Verkabelbinderte Schere
Papier im Schuh

Zerschnittenes Toilettenpapier
Dazu verzierst Du die ersten Blätter einer Toilettenpapierrolle mit einem Muster oder bemalst sie mit bunten Blumen. Die ausgeschnittenen Papierstücke einfach auf dem Boden liegen lassen.

Materialien:
Toilettenpapier
Schere
bunte Filzstifte

Verkabelbindertes Toilettenpapier
Einfach eine Toilettenpapierrolle mit einem oder zwei Kabelbindern umwickeln, so dass man kein Papier entnehmen kann.

Materialien:
Toilettenpapier
Ein oder zwei Kabelbinder

Bemalte Küchenrolle
Das erste Blatt einer Küchenrolle wird bunt bemalt – z. B. mit Blumen.

Materialien:
Küchenrolle
bunte Filzstifte

Toilettenfiguren
Mit Toilettenpapierrollen, leeren Rollen von Küchenpapier und anderen Accessoires Figuren und Gesichter mit der Toilette bilden.

Materialien:
Toilettenpapierrollen
Küchenrollen
leere Küchenrollen
Mütze/Basecap
Schal

Becher im Weg
Am besten eignet sich dafür ein schmalerer Gang, aber auch eine Fläche kann damit sehr gut genutzt werden.
Mit Papp- oder Plastikbechern den Weg verstellen.
Wer sich einen besonderen Spaß erlauben will, füllt die Becher noch mit Wasser.

Materialien:
Papp- oder Plasitkbecher

Kühlschrankdurcheinander
Wenn man zwei Kühlschränke hat, kann man die Inhalte vertauschen.
Wenn man einen Kühlschrank hat, kann der Inhalt durcheinandergebracht werden.
Das, was oben steht, kommt nach unten; das, was unten steht, kommt in die Tür etc.

Was stört im Schuh?
Einige Eicheln in den Schuhen verstecken.
Die Überraschung kommt beim Anziehen.

Materialien:
Eicheln/Steine/Nüsse

Aluschuhe
Schuhe mit (viel) Alufolie umwickeln.

Materialien:
Alufolie

Frisch verpackt
Schuhe oder die Schultasche mit (viel) Frischhaltefolie umwickeln.

Materialien:
Fischhaltefolie

Verknotet
Entweder die Schuhe paarweise oder mit anderen Schuhen verknoten.

Ganz schmales Toilettenpapier
Die Toilettenpapierrolle durch eine Rolle Luftschlangen ersetzen.

Materialien:
Luftschlangen

Verknotete Jackenärmel
Entweder die Jackenärmel einer Jacke verknoten oder die Ärmel verschiedener Jacken miteinander verknoten.

Verwickelte Brotdose
Die Brotdose(n) für die Kita oder Schule wie gewohnt befüllen.
Dann die Dose(n) mehrmals mit einem Wollfaden umwickeln.

Materialien:
Wolle

Computermaus
Den Sensor einer Computermaus mit einem Zettel zukleben.

Materialien:
kleinen Zettel
Tesafilm

Verkabelbinderte Schere
Du nimmst einen Kabelbinder und verbindest damit eine Schere.

Materialien:
Kabelbinder

Papier im Schuh
Schuhe mit Papier füllen.

Materialien:
Papier

Einkaufsverhalten

Es gibt einen Unterschied zwischen einkaufen und shoppen. Das muss ich doch gleich als erstes einmal hier festhalten – jedenfalls für mich. 
Wenn ich einkaufe, kaufe ich Lebensmittel ein. Meistens, was auf dem Einkaufszettel oder -App steht. So kann man sich auch darauf einstellen, was zu Hause ankommt. 
Gehe ich aber shoppen, weiß keiner, was ich am Ende des Tages mit nach Hause bringe.
Selbst ich bin da völlig unwissend. 
Was meine neu erfahrenen Shoppingerlebnisse waren; darüber habe ich ja schon mal berichtet. Durch die nicht unerhebliche Gewichtsabnahme, habe ich aktuell Klamotten im Schrank, von denen ich zwar schon mal geträumt habe, aber nie dachte, dass ich sie mal anziehe, trage und Mein nennen darf. 
Erst letztens war ich schlendern und bin mit gleich zwei Kleidern aus dem Laden raus. 
Mittlerweile habe ich eine so große Auswahl, dass ich zugeben muss, gar nicht mehr weiß, was ich anziehen soll. Und schlimmer noch, was nehme ich mit in den Urlaub. Am liebsten alles. Leider ist mein Urlaub nicht so lang, dass ich auch alles anziehen könnte.
Andererseits ist es so, dass ich manchmal vor dem Schrank stehe und nichts zum anziehen finde. 
Es ist verflixt. Aber darum geht es in diesem Beitrag eigentlich gar nicht. 

Ich wollte von meinem Einkaufsverhalten berichten, bzw. welche Schwierigkeiten sich doch manchmal ergeben.
Okay, es gibt den Grundsatz, dass man nicht hungrig einkaufen gehen soll. Alles klar, ist geritzt. Wobei das manchmal schwierig ist, wenn man erst in der Mittagspause sein Mittagessen kaufen gehen kann. Und so richtig würde das auch mein Problem gar nicht beschreiben. Denn selbst wenn ich hungrig einkaufen gehe und mir dann auch wahllos etwas in den Mund stecken würde, kann ich gar nicht alles essen, was ich gekauft habe, denn wenn ich satt bin, geht da nichts mehr rein. Das einzige Problem besteht darin, dass es hochkalorische Dinge sind, die ich dann verzehren würde.


Der nächste Grundsatz ist, dass man nur das kaufen sollte, was auf der Einkaufsliste steht. 
Mindestens einmal pro Woche mache ich mir Gedanken darüber, was es zu essen geben könnte. Ich nehme mir meine Rezeptsammlung zur Hand und blättere alles durch oder aber ich lasse meine Familie entscheiden. Dazu habe ich Eisstäbchen aus Holz mit allen Gerichtsnamen beschriftet und in ein Gefäß gesteckt. So kann jeder per Zufallsprinzip „bestimmen“, was auf den Tisch kommt. Soweit so gut.
Nach dieser Auswahl bestücke ich dann die Einkaufsliste. Zusätzlich finden dann noch ein paar Dinge ihren Platz, die alltäglich benötigt werden, z. B. für das Frühstück oder die Schulbrote.
In aller Regel geht mein Mann einkaufen. Was er dann noch rechts und links zusätzlich in den Einkaufswagen packt, das bekomme ich nicht mit. 
Aber manchmal gehe ich mit oder sogar ganz allein, weil ich die Zeit habe und ich auch mal ganz gern einkaufen gehe – gerade beim Discounter. Neben Lebensmitteln gibt es ja doch mal die Möglichkeit hier und da zu stöbern. 
Klar finde ich auch mal Sachen, an die man beim Erstellen der Liste nicht gedacht hat. 


Das kaufen all dieser Sachen, ob es sich dabei um Lebensmittel oder Non-food handelt, ist kein Problem. Das Problem ergibt sich erst dann, wenn ich dann doch anfange, sie zu essen. 
Leider handelt es sich dabei auch nicht gerade um gesunde Dinge. 
Und das ist nun wirklich schwierig, weil sich das dann auch auf der Waage zeigt. Mein niedrigstes Gewicht war knapp unter 73 kg. Ich hatte mir als Obergrenze 75 kg gesetzt. Aktuell bin ich seit mehreren Wochen bei knapp 78 kg. 
Das ist mir zu viel. 
Ich kann mich immer mal zwei, drei Tage am Stück disziplinieren und nur drei Mahlzeiten essen und auf Zucker verzichten. 
Aber dann setzt bei mir etwas aus und ich greife dann ständig zu irgendwas. Viel kann ich immer gar nicht essen, aber hier einen Keks, da ein Gummibärchen, dort ne Erdbeere. Ich trickse mich selbst aus und überliste mein Hungergefühl bzw. Sättigungsgefühl. Das geht auch nur, weil das Zeug halt da ist und es somit möglich ist, dass alles zu essen.
Hinzukommt, dass ich nicht allein lebe. Es sind also immer Lebensmittel da, die für mich eigentlich nicht gut sind. 
Ich muss mir für mich eine Strategie einfallen lassen, wie ich damit umgehe, bzw. Wege finden, mich nicht selbst auszutricksen. 

Was mir bislang ganz gut gelingt, ist, dass ich mich auf Arbeit anders verhalte als früher. In meinen Schubladen befindet sich nichts zu essen oder zu naschen. Auch ist es mir bislang noch nicht wieder passiert, dass ich fremdgesteuert los renne und mir wahllos etwas hole. Wenn ich mir etwas hole, dann denke ich vorher darüber nach – auch über Wahlmöglichkeiten – und hole mir dann ganz gezielt eine Sache, aber nicht zwei oder drei – so wie früher – und esse dann alles, weil es ja da ist.

Es ist manchmal wirklich sehr schwierig. 
Wahrscheinlich sollte ich alles insgesamt etwas bewusster machen. Somit fallen einem, die Fallen schneller auf und man kann ihnen ausweichen. 
Letztlich muss man sich aber auch vor Augen führen, dass man sich an seine eigenen Regeln hält. 

Habt ihr Regeln, an die ihr Euch haltet oder eben auch nicht? 
Fällt es Euch schwer? 
Was sind das für Regeln?  Und wie schafft ihr es doch, Euch daran zu halten?

30 Tage Foto-Challenge

Man macht Bilder von sich selbst, von Tieren, von Kindern, von Blumen und überhaupt…
Hier eine Liste mit 30 Ideen, von denen man täglich ein Foto macht. Die Reihenfolge ist egal. Schaffst Du es, jeden Tag ein Bild zu machen?

  1. Selbstportrait/Selfie
  2. Etwas Grünes
  3. Am Abend
  4. Routine
  5. Etwas Geliebtes
  6. Etwas Blaues
  7. Abendbrot
  8. Frühstück
  9. Augen
  10. Technik
  11. Schuhe
  12. Deine Tasche
  13. Tier(e)
  14. Blumen
  15. Schwarz-weiß
  16. Linien
  17. Köstliches
  18. Liebe ist…
  19. Besteck
  20. Kaffee/Tee
  21. Geld
  22. Etwas Rotes
  23. Glück
  24. Muster
  25. Alt
  26. Schatten
  27. Kraft/Stärke
  28. Bäume
  29. Wasser
  30. Kinder

Aminosäuren

Dieses Projekt ist großartig gescheitert.

Ich hatte ja den Plan, etwas von meinen Nahrungsergänzungsmittel abzusetzen. Nachdem mein Hausarzt meinte, dass er dazu nichts sagen kann, weil er davon keine Ahnung hat, habe ich auf eigene Faust beschlossen, die zwei täglichen Kapseln Aminosäuren nicht mehr zu nehmen, da ich der Meinung war, dass ich ausreichend Eiweiß zu mir nehmen und ich im März eine Blutuntersuchung haben werde, die mir sagt, ob das in Ordnung ist. 

Bereits nach zwei Wochen habe ich eine Rolle rückwärts gemacht. Um die Wirkung der Aminosäuren streiten sich ja die Geister. Ich kann nur sagen, dass sie mir helfen, mein Gewicht zu halten.

In den zwei Wochen, in denen ich sie nicht nahm, habe ich mein Essverhalten nicht geändert und ich habe zugenommen. Merklich zugenommen. Ich habe da ja sonst leider kein so gutes Gespür dafür, aber hier habe ich gemerkt, dass sich etwas verändert hatte. Ich brauchte wirklich nicht lange herumraten und nachforschen. Es waren die fehlenden Aminosäuren. Aus der Panik heraus, dass ich noch mehr zunehme, habe ich sie also sofort wieder genommen und siehe da … Mein Gewicht hat sich wieder reguliert und ich habe das dazu gewonnene Gewicht wieder verloren.

Es kann schon sein, dass ich genug und ausreichend Eiweiß über die Nahrung zu mir nehme. Aminosäuren unterstützen und helfen beim Muskel- und Zellenaufbau und Kollagenbildung. Die Muskeln brauchen wir zur Fettverbrennung. Aminosäuren sind ja nicht nur Eiweiß.

Ich werde diese Kapseln also nicht absetzen, selbst wenn ausreichend Eiweiß in meiner Nahrung vertreten ist.

Außerdem war es die zwei Wochen schon komisch, die Kapseln nicht zu nehmen. Die dafür vorgesehenen Uhrzeiten haben sich doch schon sehr in die innere Uhr integriert. So nehme ich sie also, wie gewohnt, weiter. Ein anderes Mittel, welches ich absetzen könnte, fällt mir nicht ein. Ich muss auch sagen, dass ich sehr gut mit allem klarkomme. Klar darf ich meinen Dispenser nicht vergessen und ja, die Tabletten sind mein ständiger Begleiter, aber es ist kein Opfer, dass ich erbringe. Es hilft und dient meiner Gesundheit und die ist mir das alles wert.