30 Tage Foto-Challenge

Man macht Bilder von sich selbst, von Tieren, von Kindern, von Blumen und überhaupt…
Hier eine Liste mit 30 Ideen, von denen man täglich ein Foto macht. Die Reihenfolge ist egal. Schaffst Du es, jeden Tag ein Bild zu machen?

  1. Selbstportrait/Selfie
  2. Etwas Grünes
  3. Am Abend
  4. Routine
  5. Etwas Geliebtes
  6. Etwas Blaues
  7. Abendbrot
  8. Frühstück
  9. Augen
  10. Technik
  11. Schuhe
  12. Deine Tasche
  13. Tier(e)
  14. Blumen
  15. Schwarz-weiß
  16. Linien
  17. Köstliches
  18. Liebe ist…
  19. Besteck
  20. Kaffee/Tee
  21. Geld
  22. Etwas Rotes
  23. Glück
  24. Muster
  25. Alt
  26. Schatten
  27. Kraft/Stärke
  28. Bäume
  29. Wasser
  30. Kinder

Aminosäuren

Dieses Projekt ist großartig gescheitert.

Ich hatte ja den Plan, etwas von meinen Nahrungsergänzungsmittel abzusetzen. Nachdem mein Hausarzt meinte, dass er dazu nichts sagen kann, weil er davon keine Ahnung hat, habe ich auf eigene Faust beschlossen, die zwei täglichen Kapseln Aminosäuren nicht mehr zu nehmen, da ich der Meinung war, dass ich ausreichend Eiweiß zu mir nehmen und ich im März eine Blutuntersuchung haben werde, die mir sagt, ob das in Ordnung ist. 

Bereits nach zwei Wochen habe ich eine Rolle rückwärts gemacht. Um die Wirkung der Aminosäuren streiten sich ja die Geister. Ich kann nur sagen, dass sie mir helfen, mein Gewicht zu halten.

In den zwei Wochen, in denen ich sie nicht nahm, habe ich mein Essverhalten nicht geändert und ich habe zugenommen. Merklich zugenommen. Ich habe da ja sonst leider kein so gutes Gespür dafür, aber hier habe ich gemerkt, dass sich etwas verändert hatte. Ich brauchte wirklich nicht lange herumraten und nachforschen. Es waren die fehlenden Aminosäuren. Aus der Panik heraus, dass ich noch mehr zunehme, habe ich sie also sofort wieder genommen und siehe da … Mein Gewicht hat sich wieder reguliert und ich habe das dazu gewonnene Gewicht wieder verloren.

Es kann schon sein, dass ich genug und ausreichend Eiweiß über die Nahrung zu mir nehme. Aminosäuren unterstützen und helfen beim Muskel- und Zellenaufbau und Kollagenbildung. Die Muskeln brauchen wir zur Fettverbrennung. Aminosäuren sind ja nicht nur Eiweiß.

Ich werde diese Kapseln also nicht absetzen, selbst wenn ausreichend Eiweiß in meiner Nahrung vertreten ist.

Außerdem war es die zwei Wochen schon komisch, die Kapseln nicht zu nehmen. Die dafür vorgesehenen Uhrzeiten haben sich doch schon sehr in die innere Uhr integriert. So nehme ich sie also, wie gewohnt, weiter. Ein anderes Mittel, welches ich absetzen könnte, fällt mir nicht ein. Ich muss auch sagen, dass ich sehr gut mit allem klarkomme. Klar darf ich meinen Dispenser nicht vergessen und ja, die Tabletten sind mein ständiger Begleiter, aber es ist kein Opfer, dass ich erbringe. Es hilft und dient meiner Gesundheit und die ist mir das alles wert.

Fotorallye Winterurlaub

Oft macht man eh viele Bilder, wenn man im Urlaub ist, warum nicht mal eine kleine Liste von Dingen abarbeiten?
Lustig auch in einem kleinen Wettstreit mit Mitreisenden.

  • Gepackte Taschen
  • Gepacktes Auto
  • Straßenschild
  • Noch zu fahrende Kilometer
  • Ortsschild
  • Hausnummer der Unterkunft
  • Ski
  • Skischuhe
  • Helm
  • Umgebung
  • Lift
  • Wolken
  • Himmel
  • Köstliches (eventuell lokal)
  • Schatten
  • Selfie
  • Wegweiser
  • Sonnenbrille
  • Schneeball
  • Getränk
  • Partypeople

Dokumentationsfilm

An dieser Stelle und heute möchte ich auf einen Dokumentationsfilm in der ZDF-Mediathek hinweisen.

Darin geht es um zwei Menschen, die sich einer magenverkleinernden Operation unterzogen haben. Dieser Film ist dieser Methode des Gewichtsverlustes eher kritisch gegenüber eingestellt, wie ich finde. Das ist auch gut so, denn das, was ich darin gesehen und gehört habe, habe ich entweder selbst so erlebt oder von anderen gehört, dass es bei ihnen auch so war.

Der Film hat nicht das Ziel, dass man sich für solch eine Operation entscheidet und diesen Weg gehen soll, mich hätte das wahrscheinlich eher abgeschreckt und hätte sehr große Zweifel in mir hervorgerufen. Noch mehr, als ich sie eh schon hatte. Ja, es gibt negative Beispiele, aber es gibt doch auch so viele Menschen, denen es gut geht damit. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass die Personen im Film es wirklich bereut haben, sie haben das nur insgesamt unterschätzt oder eben anders gedacht. Solch eine Operation hilft beim Abnehmen, löst aber nicht die Probleme, die zum Übergewicht geführt haben oder die Probleme, die man wegen des Übergewichts hatte.

Ich schaue mir gern solche Dokumentationen an, weil ich finde, dass es viel zu wenige davon gibt. So viele Menschen sind von Übergewicht betroffen und suchen nach Lösungen. Leider reicht es nicht, ihnen zu sagen, dass man mit Disziplin alles wieder in den Griff bekommen kann. Leider nicht!

Dieses Denken ist nämlich nicht richtig. Mit Disziplin kann ein gesunder Mensch vielleicht ein, zwei Tage auf etwas Spezielles verzichten, nicht aber wenn du süchtig bist. Diese Sucht verbietet es dir, Verzicht und Enthaltsamkeit zu üben. Ich weiß, dass viele Menschen denken, dass das nur eine Ausrede ist. Ich habe es aber am eigenen Leib gespürt und spüre es noch immer. Vor nicht allzu langer Zeit hätte auch ich gesagt, dass es mir an Disziplin fehlt. Mittlerweile denke ich anders darüber.

Was ist, wenn dir die Disziplin mit Verzicht und Enthaltsamkeit, sowohl körperlich als auch mentale Schmerzen zufügt? Erst kreisen die Gedanken die ganze Zeit umher. Die Gedanken kann man eventuell hier und da noch unterbrechen und versuchen, sich selbst davon zu überzeugen, an etwas anderes zu denken, bzw. sich dazu bringen, sich abzulenken, in dem man etwas tut – völlig egal, was.

Vielleicht hat man Glück, und man ist durch die Beschäftigung tatsächlich so sehr abgelenkt, dass man seinen Kopf damit ausgetrickst hat.

Vielleicht klappt es aber auch nicht.

Vielleicht ist das Unterbewusstsein schon soweit, dass es die Kontrolle übernimmt und somit der Kühlschrank oder die Schublade mit den Süßigkeiten geöffnet wird und sich wahllos irgendetwas in den Mund gesteckt wird.

Vielleicht, vielleicht, vielleicht. Die Dokumentation kann man sich ansehen. Ihr findet sie hier: https://www.zdf.de/play/reportagen/37-grad-leben-102/abnehmen-durch-magen-op-langer-weg-durch-dick-und-duenn-102?q=Magen

Jahresrückblick

Was für ein Jahr.
Wenn man so darüber nachdenkt, ist doch eine Menge passiert. Mein Sohn ist auf die Oberschule gewechselt, meine Tochter hat ihre große Liebe gefunden, und ich habe weiterhin einen großartigen Mann, der mich in meinem Tun und Handeln immer unterstützt und mich so liebt, wie ich bin und wie ich war. 

Ich kann mir nur sehr schwer Bilder aus früheren Zeiten von mir angucken. Die Person, die sich mir darauf zeigt, kann ich einfach nicht mit mir identifizieren. Es geht einfach nicht. Zum Teil verabscheue ich diese dicke Person sogar. Wie konnte ich zulassen, dass ich so geworden war? Natürlich bin ich froh und dankbar, dass es die Möglichkeit gibt, das zu korrigieren.
Und immer noch habe ich das Gefühl, dass ich es nicht richtig verdient habe, hier zu sitzen mit einem viel gesünderen Ich als noch vor fast zwei Jahren war.

Es war nicht immer leicht, und die Entscheidung zu solch einer Operation ist mir nicht leichtgefallen. Oft hört man, dass man bei der Abnahme Geduld haben soll, denn schließlich sei man ja auch nicht über Nacht dick geworden.
Das sind Worte, die einem zu den Ohren heraus hängen und fürchterlich stressen  – zumindest mich.

Wenn man einen Magen hat, in den womöglich zwei Liter Nahrung hineinpasst, der mit 150 ml klare Brühe, kein Sättigungsgefühl erfährt, wie soll man da Geduld aufbringen, wenn einem ständig signalisiert wird, dass man noch Hunger hat?
Das geht nicht.

Ein Magen, der ein Fassungsvolumen von maximal 20 ml hat, sagt einem, dann aber doch recht schnell, dass es genug und ausreichend ist.
Da spielt Geduld dann auch gar keine Rolle mehr. Das Sättigungssignal kommt recht schnell und wenn man darauf hört und das beachtet, dann ist der ganze Prozess von Erfolg gekrönt. 

Es gibt eine Fernsehsendung, in der sehr stark übergewichtige Amerikaner abnehmen wollen und sich Hilfe bei einem Arzt suchen. Dieser nimmt seine Patienten im Programm auf, stellt aber Bedingungen, bevor er eine magenverkleinernde Operation durchführt. So müssen diese Menschen innerhalb von einem gewissen Zeitraum, eine gewisse Kilozahl abgenommen haben, bevor der Arzt überhaupt darüber nachdenkt, eine Operation durchzuführen. 

Das ist bei uns in Deutschland etwas anders.  (Antragsverfahren)
Wer hier einen bestimmten BMI erreicht hat, wird sofort operiert. Da müssen die ganzen Vorgaben zur Genehmigung eines Antrags nicht eingehalten werden. 

Die Patienten in dieser US-Doku haben alle durchweg einen BMI ab 90 und viel mehr.
Bevor diese aber nun operiert werden, müssen Sie eine Diät durchführen, die einen maximalen Kalorienverbrauch von 1.200 beinhaltet. So können und sollen sie 20 bis 40 kg innerhalb von ein bis zwei Monaten abnehmen. Dazu sollen sie Sport treiben, zumindest aber sich so viel wie möglich bewegen. 

Oft passiert es Ihnen, dass sie die Vorgaben nicht einhalten. Um dann Besserung zu loben, verzichten Sie dann auf Mahlzeiten. Mit dieser Methode, wie dort verfahren wird, bin ich nicht einverstanden. 

Was ich allerdings gut finde, ist, dass dort in der Vorbereitung zu der Operation meist auch eine Betreuung durch einen Psychologen stattfindet.
Ich finde, dass das hier in Deutschland fehlt. Vielleicht liegt es auch an der Großstadt, das mag sein. Es ist mir in den letzten knapp zwei Jahren nicht gelungen, einen Platz bei der Psychotherapie zu bekommen. 

Ich weiß nicht, ob das ein deutschlandweites Problem ist, in Berlin ist es eins.
Solch eine Therapie ist bestimmt ein guter Begleiter in dem ganzen Verfahren.
Mit der Operation lässt sich nämlich die mentale Einstellung nicht korrigieren. Irgendwann fängt der Kopf wieder an zu denken und übernimmt die Oberhand mit seinen Gewohnheiten. Da muss man wirklich sehr aufpassen. Da hätte ich mir schon etwas Unterstützung gewünscht. 

Ansonsten fällt mir immer mal wieder hier und da auf, was nun alles besser, möglich und machbar ist. Sei es eine Aktivität, wie z.B. essen gehen im Restaurant und nicht erst die Stühle wegschieben, um sich setzen zu können oder sei es aus purer Freude mal eine Klamotte anzuprobieren.

Es ist wundervoll, wenn einem die Ärzte sagen, dass man gesund ist, frei von den Begleiterscheinungen, die das Übergewicht so mit sich bringen.
Ja, es gibt Menschen, die haben einen so starken Willen und schaffen es, mit Disziplin, Durchhaltevermögen und Geduld, sich einen schlanken und gesunden Körper zu erarbeiten. Ich bewundere sie dafür. Es gibt aber auch Menschen wie mich, die schon so viele Diäten, Programme etc. durch- und mitgemacht haben und es einfach nicht geschafft haben. 

Vielleicht ist das Abnehmen auf meine Weise etwas leichter gegangen, die Arbeit liegt jetzt aber darin, das Erreichte nicht wieder kaputt zu machen. Auch das erfordert Disziplin und hier und da auch harte Arbeit. So leicht ist das alles gar nicht. 

Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, ein für mich besseres Leben leben zu können. Ich hoffe, dass ich es nicht kaputt machen werde. Ich erfreue mich jeden Tag an mir selbst, wenn ich in den Spiegel schaue. Momentan ist sogar der Wunsch nach einer WHO-OP verschwunden, weil ich mich so gut finde, wie ich bin. Ich mag fast alles an mir und kann mich so akzeptieren, wie ich bin. Glaubt mir, das war eine sehr lange Zeit nicht so.
Ich freue mich auf das, was noch kommt, was man für mich noch so bereithält.
Hoffen tue ich auf das Beste und da, wo ich nachhelfen kann, tue ich es dann auch.

Ich wünsche Euch einen guten Start in das neue Jahr. Mach das bestmögliche daraus und tut das, was Euch gut tut.

Bauch-Sono

Ab und zu habe ich Bauchschmerzen, die sich gewaschen haben. 

Bereits nach dem Aufstehen merke ich dann schon, dass der Tag schmerzhaft verlaufen wird. 

Da habe ich noch nichts gegessen. Es kann dann vorkommen, dass diese Schmerzen nicht mehr auftreten, dann bin ich sehr glücklich und dankbar dafür. Es passiert aber auch, dass nach dem Frühstück die Krämpfe im Bauch wiederkommen. Das kann sich dann den ganzen Tag lang so hinziehen. Mal sind die Schmerzen kräftiger mal etwas schwächer. Einmal war es sogar so, dass sich dieser Zustand über drei Tage gehalten hat.
Nein, ich bin weder auf die Idee gekommen, zu meinem Arzt zu gehen, noch in der MIC anzurufen.
Ich hätte nicht gewusst, was die alle hätten machen sollen.
Mit Novalmin habe ich es ganz gut in den Griff bekommen. 

Nun war es aber so, dass ich meinen Hausarzt aufsuchen wollte, weil ich ja vorhatte, eventuell die ein oder andere Pille abzusetzen. Bei der Gelegenheit konnte ich auch gleich meine Bauchschmerzen ansprechen.

Bei den Nahrungsergänzungsmitteln konnte er mir nicht wirklich helfen, da er davon keine Ahnung hat. Ganz unter uns. Ich werde die Aminosäuren ab Januar absetzen. Im März habe ich eine Blutuntersuchung. Da werde ich dann schon sehen, was los ist.
Ich esse viel Käse und auch sonst recht viel eiweißhaltige Produkte. Vielleicht kann ich mir dieses Präparat sparen. Mal sehen. 

Zu den Bauchschmerzen stellte er mir viele Fragen. Er war dann der Meinung, dass es sich wohl um eine Kolik handelt.
Sollten diese Schmerzen also wieder auftreten, dann soll ich direkt zu ihm kommen und wir machen eine Blutuntersuchung. Um aber gleich ausschließen zu können, dass sich z.B. Gallensteine gebildet haben, soll eine Bauchsonographie gemacht werden. 

Obwohl mir meine Gallenblase bei der Operation zwar gleich mit entfernt wurde, wird trotzdem Gallenflüssigkeit gebildet. So können sich also dennoch Gallensteine bilden, nur bleiben sie dann in den Gängen hängen und können somit weiterhin sehr schmerzhafte Koliken verursachen. War mir gar nicht so bewusst. Also fing ich an zu hoffen, dass es nicht so ist. Darauf hätte ich nicht so große Lust. Und im schlimmsten Fall müsse dann eben eine Magenspiegelung Aufklärung schaffen.

Eine Woche später lag ich bei einem anderen Arzt und habe ein Bauch-Ultraschall bekommen.
Der Arzt war nett und hat mir viele Fragen gestellt, die mit der Magenverkleinerung zu tun hatten. 

Angefangen hat er bei der rechten Niere und endete letztlich bei der Blase.
Also, Nieren, Milz, Bauchspeicheldrüse, Bauchschlagader, Magen, Blase und die Leber sind gesund. In der OP-Vorbereitung musste das ja auch alles untersucht werden und da habe ich die Diagnose „Fettleber“ erhalten. 

Gut, das war keine wirkliche Überraschung, blöd, aber dennoch. 

Ich gebe zu, dass ich mir darüber auch keine weiteren Gedanken gemacht hatte.
Ich habe einfach abgenommen und mir über den Zustand, bzw. der Veränderung meiner inneren Organe keine weiteren Gedanken gemacht. 

Umso toller ist es aber, dass es jetzt heißt, dass alles wieder in Ordnung ist.
Es freut mich wirklich sehr.

Mit diesem Ergebnis wird mir wieder einmal vor Augen geführt, was ich mir über so viele Jahre angetan habe, was sich aber auch korrigieren lässt. Wieder einmal mehr der Hinweis, alles richtig gemacht zu haben. Es war nicht immer alles einfach. Aber es war richtig und wichtig – für mich und die Menschen um mich herum, denen ich wichtig bin. Wäre mir das alles schon früher bewusst gewesen, hätte ich die Operation vielleicht doch schon früher durchführen lassen.

Blaue Flecke

Ich habe einen Hund, einen großen Hund. Einen Labradoodle gibt es in verschiedenen Größen, wir haben die Megaversion abbekommen. Ich liebe es! Ich liebe diesen Hund. Er hat ein so liebes Gesicht, so tolle Augen, er ist so lieb und gutmütig, verschmust und kuschelig.
Er kann aber auch toben und verrückt sein. 

Manchmal, nachdem ich ihn fast kahl gestreichelt und gekuschelt habe, sitzt mir dann der Schalk im Nacken und ich fange an, den Hund etwas zu necken und zu ärgern. Er macht dann meist auch sofort mit und wir schaukeln uns gegenseitig hoch, bis es irgendwann in einer wüsten Schlägerei zwischen uns endet.
Das sieht dann so aus, dass er mich anfällt und mir in die Unterarme beißt. Aber niemals so doll, dass er mir wirklich ernsthaft Schaden zufügt oder mich verletzt. Auch wenn ich es beenden möchte, kann ich das jederzeit tun. Es macht uns beiden richtig Spaß, mal durchzudrehen und uns einen Kampf zu liefern. Meine Familie sieht dann auch gern zu, wie Hund und Frauchen sich gegenseitig anstacheln und was für ein Knäuel wir beide bilden.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass ich seit der Magenoperation sehr viel schneller dazu neige, Blaue Flecken zu bekommen.
Nach solch einer Session sind meine Unterarme grün und blau und sehr empfindlich.
Der Hund beißt mich nicht immer, bzw. ist mein Unterarm nicht immer zwischen seinen Zähnen, manchmal stoßen wir auch einfach nur aneinander und schon habe ich einen Blauen Fleck. 

Vor der Operation habe ich da viel mehr ausgehalten. Da hat mir das alles nicht so viel ausgemacht. Einmal war ich mit dem Hund spazieren und wir haben ein wenig herumgealbert. Dabei ist es passiert, dass ich mit meinem Handrücken gegen seinen Eckzahn gestoßen bin. Ja, das tat in dem Augenblick weh, ging dann aber auch recht schnell wieder. Als ich einige Minuten später wieder zu Hause war, mir meine Hände wusch, verspürte ich plötzlich wieder einen Schmerz. Auf meinem Handrücken hatte sich eine riesige blaue Beule gebildet. Ich habe mir sofort Heparinsalbe drauf geschmiert und gekühlt, gekühlt und gekühlt.

Es ist schon sehr erstaunlich, wie sich das verändert hat. Ein bisschen erschreckend vielleicht. 

Wer glaubt, dass ich die Tobereien mit meinem Hund deswegen sein lasse, hat sich geirrt. Vielleicht mache ich sie nicht unbedingt vor einem gesellschaftlichen Event, bei dem die Unterarme in den schönsten und buntesten Farben erstrahlen, aber nehmen lasse ich mir diese tollen Momente, die mir auch sehr viel Spaß machen, nicht.
Auch hat mein Hund sehr viel Spaß daran und er macht das alles ja nicht mit Absicht oder Böswilligkeit. 

Gerade schaut er mich mit seinen lieben braunen Augen an und ich schmelze dahin.
Es ist Zeit für eine Kuschelrunde.

Hallux valgus III

Nun also doch. 
Mich haben so viele Gedanken geplagt, dass ich nun doch beschlossen habe, meine Fuß-OP zu verschieben. 

Bereits im August fängt Weihnachten für mich an. Da beginne ich, mir Gedanken zu den Adventskalendern zu machen. Mein Mann, meine Tochter und mein Sohn bekommen immer einen von mir selbst gestalteten Kalender. 

Während der Corona-Pandemie haben wir sehr gerne asiatische Reisgerichte gegessen, die man in der Mikrowelle warm machen konnte. 
Ich weiß nicht, wie viele wir davon gegessen haben, bis ich auf den Gedanken kam, die Kartons umzukrempeln und daraus Adventskalender zu machen. Immerhin brauchte ich ja 3 x 24 Kartons. Das macht 72 Reisgerichte. Nun waren diese Kartons einige Jahre im Einsatz und diesmal wollte ich nun etwas anderes machen. Diesmal waren es quadratische Schachteln. 

Es ist allerdings nicht so, dass ich einfach nur 72 Kleinigkeiten kaufe, sie wollen schon ausgesucht und durchdacht sein. Dinge, die nach dem Auspacken nicht einfach in einer Schublade oder Ecke verschwinden. Sie sollten nach Möglichkeit mehrmals genutzt werden oder anders nützlich sein. Deswegen muss ich schon recht früh anfangen, mir wenigstens Gedanken dazu zu machen. Nachdem ich nun auch wusste, dass ich noch ins Krankenhaus gehen werde, musste alles noch früher fertig sein.

Dann kamen plötzlich die Gedanken, dass ich an Weihnachten noch nicht wieder ganz laufen werde können. Das hat Stress und Panik in mir verursacht. Ich wurde immer nervöser. Ich fing an, mir richtig Sorgen zu machen. Weihnachten ist mir wichtig. Ich liebe es zu dekorieren, zu basteln, zu schmücken. Ja auch zu backen und für meine Familie zu sorgen. Diese kleinen Geheimnisse, etwas zu planen und sich auf die Reaktionen zu freuen, die hoffentlich kommen werden, weil vielleicht nicht mit allem gerechnet wird. All das wurde von meinen Gedanken an die Fuß-OP und die Sorgen um meine fehlende Einsatzfähigkeit überschattet.

Ich habe mir so viele Gedanken dazu gemacht und bin letztlich zu dem Entschluss gekommen, dass ich diese Operation verschieben werde. Nachdem ich das mit meinem Mann, meiner Familie und dem Krankenhaus geklärt hatte, war ich einfach nur erleichtert.

Die Operation findet nun im Januar statt. Bis zum nächsten Urlaub ist dann noch immer ausreichend Zeit für die Heilung. Mit dieser Entscheidung bin ich wirklich sehr zufrieden. So kann ich das Weihnachtsfest und das Ende des Jahres noch sehr genießen.

Geschenkealphabet

Mehr als 850 Ideen…

Jedes Jahr gibt es, nicht nur zu Weihnachten, die Frage, wem man was schenken könnte – egal ob Familie, Freunde oder Kollegen.
Hier findet ihr eine Liste mit Ideen für Geschenke, sortiert nach dem Alphabet.
Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Diese Vorschläge können eventuell bei der Findung des richtigen und passenden Geschenks behilflich sein.
Es gibt sicherlich noch einige andere Dinge mehr, die auf die Liste gehören.
Sobald mir etwas einfällt, werde ich es hinzufügen.
Gern könnt ihr mir aber auch in den Kommentaren Vorschläge hinterlassen.

Einige Dinge lassen sich auch wunderbar selbst herstellen und bringen so eine ganz persönliche Note mit hinein.

Viel Spaß beim Suchen, Stöbern und Finden.

Geschenke mit A
Geschenke mit B
Geschenke mit C
Geschenke mit D
Geschenke mit E
Geschenke mit F
Geschenke mit G
Geschenke mit H
Geschenke mit I
Geschenke mit J
Geschenke mit K
Geschenke mit L
Geschenke mit M
Geschenke mit N
Geschenke mit O
Geschenke mit P
Geschenke mit Q
Geschenke mit R
Geschenke mit S
Geschenke mit T
Geschenke mit U
Geschenke mit V
Geschenke mit W
Geschenke mit X
Geschenke mit Y
Geschenke mit Z

A:
Abendbrotbrettchen
Abenteuerroman
Abschminkpads
Abschminktücher
ABS-Socken
Ahornsirup
Aloe Vera-Creme
Aloe Vera-Pflanze
Alpenveilchen
Amaryllis
Aminosäuren
Ananas
Anhänger – Weihnachtsbaum
Anis-Gewürz
Anspitzer
Anstecker
Anstecknadel
Anti-Stress-Ball
Apfelsinenschäler
Apfelteiler
Aprikosen-Likör
Arganöl
Asiatische Süßigkeiten
Asiatisches Kochbuch
Aufbewahrungsdose
Aufbewahrungskörbchen
Aufkleber
Aufziehspieluhr
Augenpads
Ausstechform
Autoduftbäumchen
Avocadoöl

B:
B12 Vitamin
Backaroma
Backbuch
Badeente
Badekugel
Bademantel
Bademantel für den Hund
Badeöl
Badesalz
Badeschwamm
Badetuch
Badezusatz
Baldrian
Ball
Bananenbrot
Bartpflege
Bauklötze
Baumkuchen
Becherset
Begonien
Bestseller(roman)
Bettelarmband
Bialetti
Bienenwachskerze
Bier
Bildband
Bilderrahmen
Biotin
Blumensamen
Blumenvase
Braustabletten
Briefbeschwerer
Brieföffner
Briefpapier
Briefwage
Brillenetui
Brillenhalter
Brillenputztuch
Body Shop
Brombeerkonfitüre
Brosche
Brotbackmischung
Brotbox
Brotmesser
Bügelperlen
Butterkekse

C:
Calcium
Calvados
Cantuccini
Cappuccino Glas
Chai Latte
Champagner
Chianti
Chilischoten
Christbaumkugel
Christrosen
Chrysanthemen
Cluedo Kartenspiel
Cocktailglas
Coconut Toffee
Cocos-Duschgel
Cocos-Shampoo
Cola Glas
Comicbuch
Comicheft
Cornflakes
Craft Beer
Cranberrys
Cranberry-Saft
Creme
Crêpe-& Waffel-Gewürzzucker
Crime-Magazin
Currysauce
C-Vitamin

D:
Dankbarkeitstagebuch
Darjeeling-Tee
Dartpfeile
Dartscheibe
Datteln
Decke
Dekokranz
Dekoration
Dekoschale
Delikatessen
Delikatesssaucen
Deo
Desinfektionsmittel
Dessertschale
Dispenser für Tabletten
Dokumentenmappe
Dominosteine
Donutblech
Dosenöffner
Dresdner Stollen
Druckkugelschreiber
Dubai-Schokolade
Duftkerze
Duftöl
Duftsäckchen
Duftschale
Duftspray
Duftstäbchen
Duschgel
Dutch Oven Gewürz
D-Vitamin

E:
eBook
Eierbecher
Einkaufsbeutel
Einkaufskorb
Einkaufstasche
Einmachglas
Einsteckalbum
Einstecktuch
Eisbecher
Eisen (Vitamine/Mineralien)
Eiskratzer
Eislöffel (mit Namen)
Eistee
Eiswürfelformen
Emaille-Retroschild
Emaille-Tasse
Engelsfigur
Entfeuchter
Entspannungsbad
Entspannungsübungen
Erdbeeren mit Schokolade
Erdbeerkonfitüre
Erdbeermarmelade
Erdbeerzucker
Erdnussbutter
Erdnüsse
Erdnussöl
Escape-Room-Spiel
Espressobohnen
Essig
Esskastanien
Essstäbchen
Estragon
Etui
Exportbier
Eyeliner
Eye-pads

F:
Fächer
Fackel
Familienfotoshooting
Familienkalender
Farbpalette
Faszienball
Faszienrolle
Federballspiel
Federhalter
Federschmuck
Feng Shui Glücksbaum
Fensterbilder
Fenstersticker
Ferngesteuertes Auto
Feuerschale
Feuerzeug
Filme für Polaroid-Kamera
Filzstift(e)
Fingerhut (Pflanze/Nähutensil)
Fingerring
Fitnessarmband
Flaschenbier
Flaschenlichterkette
Flaschenöffner
Flaschenteufel
Fliege
Fliegenklatsche
Flöte
Foto
Fotoalbum
Fotorahmen
Franzbranntwein
Freesien
Fresskorb
Frisbeering
Frisbeescheibe
Frosch-Deko
Früchtebrot
Fruchtgummi
Funkwecker
Fußkettchen
Fußmaske
Fußmatte
Futternapf

G:
Gartenzwerg
Gedichtsammlung
Geduldsfäden
Geflügelschere
Geld
Geldbörse
Geschenkgutschein
Geschenkpapier
Geschicklichkeitsspiel
Gesichtsmaske
Gesichtspeeling
Getränketasche
Gewürzmischung
Gewürzmühle
Gewürznelken-Tee
Gin
Ginseng (Vitamine)
Ginsengtee
Girlande
Glaskaraffe
Glasperlen
Glasvase
Globus
Glockenspiel
Glücksbringer
Glückskäfer
Glücksklee im Töpfchen
Glücksmomente im Advent
Glühweingewürz
Goldbarren
Golfbälle
GPS-Tracker
Grappa
Grillbesteck
Grillgewürze
Grillschürze
Grillzubehör
Gugelhupf
Gummibärchen
Gürtel

H:
Haarbürste
Haargummis
Haarkur
Haarpflege
Haarreif
Haarspange
Haferflockenkekse
Hafertee
Haftnotizblock
Hagebuttentee
Halsband (Hund)
Halskette
Halstuch
Handcreme
Handmaske
Handpeeling
Handschmeichler
Handschuhe
Handseife
Handtuch
Handtuchhalter
Handwärmer
Haselnüsse
Hausschuhe
Hawaiikette
Heftpflaster
Heidelbeeren
Heizkissen
Herz-Deko
Himalayasalz
Himbeergeist
Hirschhornsalz
Holster
Holundertee
Holzbrett
Holzdochtkerze
Holzpuzzle
Honig
Honiglöffel
Hörbuch
Hortensie
Hufeisen
Hula-Hoop-Reifen
Hülsenfrüchte
Hundedecke

I:
Ice-Maker Silikon
Igelball
Imkerbuch
Imkerhonig
Immergrüne Pflanze
Indische Gewürze
Indischer Schmuck
Indisches Kochbuch
In-ear-Kopfhörer
Infinity-Armband
Infrarotlampe
Ingwer Shot
Ingwerbier
Ingwerbonbons
Ingwersaft
Ingwertee
Insektenhotel
Instantkaffee /-espressosticks
Irischer Frühstückstee
Irish Cream
Isodrink
Isolierbecher
Isolierflasche
Isolierkanne
Isomatte
Italienische Kräuter/Gewürze
Italienische Nudeln
Italienisches Kochbuch

J:
Jagertee
Jahresplaner
Jahresabo (Streamingdienst, Zeitschrift, Apps)
Japanische Süßigkeiten
Japanischer Tee
Japanisches Teeset
Japanisches Windspiel
Jasmintee
Java-Kaffee
Jelly Beans
Jodsalz
Joghurt Gums
Joghurtbecher to go
Johannisbeermarmelade
Johannisbeersaft
Jojobacreme
Jojobaöl
Jonglierball
Journaling-Set
Just Spices Gewürze
Jutebeutel
Jutesäckchen

K:
(kleine) Kosmetiktasche
(kleines) Kissen
Kabelclip
Kaffee
Kaffeebecher to go
Kaffeebohnen
Kaffeedose
Kaffeelöffel
Kaffeepads
Kamillentee
Karamelbonbons
Kartenetui
Kartenspiel
Kaugummi
Keksausstecher
Keksdose
Kekse
Kernseife
Kerze mit und ohne Duft
Kerzenhalter
Kette
Kinderwerkbank
Kinogutschein
Kirschkernkissen
Kirschtee
Klebefilmabroller
Klemmbausteine
Knete
Knirps
Kochbuch
Kochkurs
Kochlöffel
Kochtopf
Kollagen
Komplimentkärtchen
Kompressionsstrümpfe
Konsolenspiele
Kopfhörer
Kopfkissen
Korb
Körnerkissen
Kosmetik
Kranz
Kräutermischung
Kräutertee
Krawatte
Kreuzworträtsel
Krimi Buch
Krimi Spiel
Kronkorkenpistole
Kugelschreiber
Küchenreibe
Küchenschere
Kühlakku
Kühlpads
Kühlschrankmagnet
Kühltasche
Kunstblumen
Kunstdruck
Kuscheldecke
Kuschelpullover
Kuschelsocken
Kuscheltier
K-Vitamine

L:
Ladekabel
Lakritz
Lampion
Latte Macchiato Glas
Leber (Vitamine)
Lebkuchen
Lebkuchengewürz
Lebkuchenhaus
Lebkuchenherz
Lebkuchenzug
Leckerlietasche (Hund)
LED-Galskugel
Lego (kleine Tütchen/Packungen)
Leine (Hund)
Leinenbeutel
Lesebrille
Leseknochen
Lesezeichen
Lichterkette
Lichtglas
Lidschatten
Liebesschloss
Likör
Likörglas
Limonade
Limoncello
Linzer Plätzchen
Linzer Torte
Lipgloss
Lippenbalsam
Lippenpads
Lippenpflege
Lippenstift
Litchis
Löffel
Lostüte
Luftbefeuchter
Luftmatratze – witzige Form
Luftpumpe
Lunchbox
Lupe
Lustiges Taschenbuch
Lutscher

M:
Macadamia
Macarons
Magnet-Pin
Magnesium (Vitamine)
Malbuch
Mandalabuch
Mandarinen
Mandelplätzchen
Männerkissen
Manschettenknöpfe
Marillenmarmelade
Marillenschnaps
Marzipan
Marzipanbrot
Marzipankartoffeln
Maskara
Maske
Massage
Massageball
Massagegerät
Matcha Set
Mauspad
Medaillon
Meersalz
Meisenknödelhalter
Messerblock
Milchaufschäumer
Milchkännchen
Mineralien
Mini Kalender
Miniaturfiguren
Mini-Gewächshaus
Miniplaner
Mistelzweig
Mizellenwasser
Mondkalender
Motivstanzer
Multivitamine
Mundharmoniker
Mundwasser
Muschelkette
Muskatnuss
Muskatnussreibe
Müsli
Mütze

N:
Nachos
Nachtlicht
Nackenrolle
Nadelkissen
Nageletui
Nagellack
Nagelpfeile
Nähmaschine
Nähzubehör
Nailart
Namenskettchen
Namensschild
Narzissen Zwiebeln
Naturbadeschwamm
Nervennahrung
Nikolausstiefel
Nikotinkaugummi
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Hallux valgus II

Der Operationstermin für den Fuß rückt immer näher. Immer mehr Gedanken und Zweifel machen sich breit. Ich fange an, mir Gedanken um Weihnachten zu machen. Meine Tochter hat diese Operation ja gerade hinter sich gebracht und ich sehe, welche Einschränkungen das alles mit sich bringt.
Ich habe eine Familie, die voll und ganz hinter mir steht, alles mitmacht und mich unterstützt. Da kann ich mir sehr gewiss sein. In meinem Kopf ist das Problem, dass ich nicht loslassen kann. Ich bin der Meinung, dass ich meine Familie im Stich lasse, wenn ich mich nicht um den Haushalt kümmern kann und mich nicht im Alltagsgeschehen mit einbringe.
Hinzu kommt, dass ich ja gar keine Schmerzen im Fuß habe und deswegen stelle ich das alles infrage. Mich zwingt keiner zu dieser Operation. Es wäre eine ganz freiwillige Angelegenheit.
Gerade deswegen finde ich es aber wahrscheinlich so unfair, mich aus allem herauszunehmen. Sehr schwierig. Auch weiß ich, dass ich die Sache mit den Krücken nicht schaffen werde. Ich habe es versucht, mit den Gehilfen meiner Tochter, die Treppe nach oben zu gehen. Und auch wenn ich insgesamt weniger Gewicht mit mir herumtrage, habe ich nicht die erforderliche Kraft in den Armen. Irgendwo im Fernsehen hatte ich mal gesehen, dass eine am Fuß verletzte Person mit einer Art Roller durch die Gegend fuhr, bzw. lief. Vorstellen muss man sich einen Roller auf vier Rädern mit einem Lenker und einem Kissen, auf das man sich drauf knien kann. So ist der kranke Fuß entlastet und zur Not hat man beide Hände frei, wenn man zum Beispiel in der Küche steht, um sich dort etwas zu zubereiten oder so. Diese Lösung finde ich super. Daraufhin habe ich bei meiner Krankenversicherung angerufen und gefragt, was ich tun muss, um so etwas zu bekommen.
Die grundsätzliche Antwort lautet: „Das muss Ihnen der Arzt verschreiben.“ Aha! Die Dame am anderen Ende der Leitung wusste nur gar nicht, wovon ich sprach. Also schaute sie einmal nach, ob es solch ein Gefährt überhaupt gibt. Nein!
Ich bedankte mich und habe selbst bei Amazon geschaut und es dort auch gefunden. Wenn ich es also nicht verschrieben bekommen sollte, dann beschaffe ich mir dieses Gefährt eben auf eigene Faust.
Wieder ein Grund weniger, Zweifel zu haben. Für die Operation spricht ja auch mein Alter. Sicher, warum sollte man etwas operieren, wenn es jetzt ganz ist, funktioniert und nicht schmerzt? Je jünger ich bin, umso mehr habe ich letztlich davon im Alter.

Nach vielem hin und her bin ich also nun wild entschlossen, mich unter das Messer zu legen. Meine Familie unterstützt mich und auch mit der Arbeit bekomme ich das schon irgendwie hin. Wird schon alles werden. Ich zieh das jetzt durch.