Avocado-Sandwich

Zutaten:

2 Avocados
4 TL Zitronensaft
2 kleine Strauchtomaten
¼ Salatgurke
40 g Rucola
8 Scheiben Vollkorntoast
120 g Frischkäse (max. 13 % Fett i. Tr.)
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  • Avocados halbieren und den Kern herauslösen. Das Fruchtfleisch mithilfe eines Löffels herausheben und längs in dünne Scheiben schneiden. Mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
  • Strauchtomaten abwaschen und in dünne Scheiben schneiden, dabei den Stielansatz entfernen. Salatgurke waschen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Rucola waschen und trockenschleudern.
  • Vollkorntoastscheiben toasten und 4 Scheiben mit dem Frischkäse bestreichen. Avocadospalten darauflegen und mit Salz und Pfeffer würzen. Darauf die Tomaten- und Gurkenscheiben verteilen. Das Gemüse anschließend mit dem Rucola belegen und mit den restlichen Toastscheiben abschließen. Die Avocado-Sandwiches schräg halbieren, ggfs. mit Holzspießen fixieren und servieren.

Blätterteig gefüllt mit Schinken und Käse

Zutaten:

2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal
150g Kräuter Frischkäse
200g gekochter Schinken
150g Käse in Scheiben

Zum Bestreichen:

1 Eigelb
2 EL Milch
2 EL Sesam

Zubereitung:

  • Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und 15 Minuten bei Zimmertemperatur liegen lassen, damit er Raumtemperatur annimmt und nicht reißt beim Ausrollen.
  • Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Einen Blätterteig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit dem Kräuterfrischkäse bestreichen.
  • Nun den Schinken und den Käse darauf verteilen und den zweiten Blätterteig darauf legen.
  • Eigelb mit der Milch verquirlen.
  • Den Blätterteig damit bestreichen, dann den Teig mit einem Messer oder Pizzaschneider in Quadrate schneiden.
  • Nun mit Sesam bestreuen und im Backofen ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

Ideal für ein Buffet.

Italienischer Nudelsalat mit Rucola und Pesto

Zutaten:

250 g Nudeln nach Wahl
250 g Cherry- oder Cocktailtomaten
125 g Rucola
125 g Mini Mozzarella
1 Glas Oliven grün oder schwarz
1 Glas getrocknete Tomaten
½ Glas Pesto
25 g Pinienkerne

Zubereitung:

  • Die Nudeln nach Packungsanleitung al dente kochen.
  • In der Zwischenzeit die Tomaten und den Rucola gut waschen und abtrocknen.
  • Die Tomaten, den Rucola, Mozzarella, die getrockneten Tomaten und die Oliven halbieren oder vierteln und in eine große Salatschüssel geben.
  • Die Pinienkerne in der Pfanne kurz anrösten (ca. 3 Minuten), bis sie eine schöne braune Farbe bekommen.
  • Beim Anrösten kein Öl benutzen, da die Kerne an sich schon Fett enthalten und daher nicht in der Pfanne kleben bleiben.
  • Sobald die Nudeln al dente sind, das Wasser abgießen und abkühlen lassen.
  • Die Nudeln zurück in den Topf geben, den Pesto hinzufügen und gut vermengen.
  • Nun die Nudeln ebenfalls zu den anderen Zutaten in die Salatschüssel geben, etwas salzen und gut durchmischen.
  • Zuletzt die angerösteten Pinienkerne über den Salat streuen.

Ideal für ein Buffet.

Pizzastangen

Zutaten:

2 Pizzateige, Kühlregal
6 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer
Oregano, getrocknet
200g Käse, gerieben

Zubereitung:

  • Im ersten Schritt den Teig aus der Verpackung nehmen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech ausrollen.
  • Nebenbei den Ofen schon einmal auf 220 Grad Ober-/Unterhitze (200 Grad Umluft) vorheizen.
  • Aus dem Tomatenmark, Salz, Pfeffer und Oregano eine Soße anrühren und diese dann gleichmäßig auf den Teig streichen. (Es kann auch die beigefügte Tomatensoße verwendet werden.)
  • Geriebenen Käse großzügig über dem Teig verstreuen.
  • Zweiten Pizzateig obendrauf legen und in zwölf gleichbreite Streifen schneiden.
  • Dann das Ganze in den Ofen schieben und auf unterer Schiene 15 Minuten backen.

Ideal für ein Buffet.

Fächerbaguette 

Zutaten:

2 große Tomaten
250 g Mozzarella
1 Ciabatta
1 Handvoll Basilikumblätter
3 EL Olivenöl
1 EL italienische Kräuter

Zubereitung:

  • Tomaten und Mozzarella in dünne Scheiben schneiden. 
  • Baguette vorsichtig quer einschneiden, dabei nicht durchschneiden. Dann mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum füllen.
  • Olivenöl mit Kräutern und Knoblauch mischen und das Baguette damit einpinseln. Bei 200 Grad Umluft 10 Minuten backen. 

Ideal für ein Buffet.

Blätterteigschnecken mit Spinat und Feta

Zutaten:

2 Rollen Blätterteig (Fertigteig aus dem Kühlregal)
500 Blattspinat (TK)
3 EL Frischkäse natur
1 Packung Feta
eine Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
etwas Bratfett, Salz, Pfeffer und Muskat
1 Ei zum Bestreichen

Zubereitung:

  • Als erstes die Zwiebel klein schneiden und den Knoblauch hacken oder pressen. Beides mit etwas Bratfett in der Pfanne anschwitzen.
  • Nun den Blattspinat dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen. Vom Herd nehmen kurz abkühlen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Feta klein schneiden.
  • Nun Spinat mit Frischkäse und Feta in den Mixer geben und pürieren. Flüssigkeit von der Masse abgießen.
  • Blätterteig ausrollen und mit der Spinatpaste bestreichen. Dann längs wieder einrollen.
  • Anschließend die Rolle in 1-2 cm dicke Stücke schneiden. Pro Rolle ca. 12 Stück.
  • Nun alle Schnecken mit der abgeschnittenen Seite nach oben aufs Backblech verteilen. Etwas Platz zwischen den einzelnen Stücken, da der der Blätterteig noch aufgeht.
  • Die Blätterteigschnecken nun mit Ei bestreichen und dann das Ganze in den vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Ober und Unterhitze) für ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene goldgelb backen.
  • Fertig sind die leckeren Blätterteigschnecken mit Spinat und Feta.

Ideal für ein Buffet.

Toastbrot-Pizza

Zutaten:

Toastbrot
Ketchup
Schinken
Champignons
Mais aus der Dose
Pizzagewürz
Reibekäse
Paprika
Tomate

Zubereitung:

  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Auf das Backpapier die Toastbrotscheiben legen, mit Ketchup bestreichen und mit Pizzagewürz würzen.
  • Jeweils mit Schinken, Champignons, Paprikastücken, Tomatenscheiben und Mais belegen und mit geriebenem Käse reichlich bestreuen.
  • Natürlich kann man auch andere Zutaten verwenden, die man gerade im Kühlschrank hat und aufbrauchen will und die man einfach mag :).
  • Die Pizza in den vorgeheizten Backofen schieben und bei 200 °C goldbraun backen.

Ideal für ein Buffet.

Kartoffelsalat mit Joghurt

Zutaten:

1,20 kg mittelgroße Kartoffeln (bevorzugt festkochende Sorte)
1 Bd. Schnittlauch
1 Bd. Radieschen
200 g Gewürzgurken + 4 EL Sud
400 g Joghurt (1,5 % Fett)
1 EL mittelscharfer Senf
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

  • Ungeschälte Kartoffeln waschen, in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und aufkochen lassen. Sobald die Kartoffeln kochen, Hitze reduzieren und je nach Größe der Knollen 20-30 Minuten köchelnd garen.
  • In der Zwischenzeit Schnittlauch abbrausen, trockenschütteln und in feine Ringe schneiden. Radieschen putzen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Gewürzgurken fein würfeln. Joghurt mit Gurkensud, Senf, Salz sowie Pfeffer kräftig würzen.
  • Sobald die Kartoffeln gar sind bzw. sich mit einem Messer einfach einstechen lassen, diese abschütten und ein wenig auskühlen lassen. Noch heiße Kartoffeln pellen und in feine Scheiben schneiden.
  • Heiße Kartoffeln mit Gewürzgurken, Radieschen sowie vorbereitetem Dressing vorsichtig vermischen und 15 Minuten ziehen lassen. Schnittlauch untermengen und Salat ggf. nochmals mit Salz sowie Pfeffer abschmecken. Salat entweder bis zum Verzehr im Kühlschrank weiterhin ziehen lassen oder direkt lauwarm genießen.

Ideal für ein Buffet.

Osterurlaub in Österreich

Wir waren knapp zwei Wochen in Österreich zum Wandern. Das Salzburger Land ist wirklich schön und so früh, wie wir dort waren, kam uns auch kein Weidevieh in die Quere. So konnten wir den Hund auch viel freilaufen lassen. Der ist ein absolutes Phänomen. Die Strecke, die wir einmal laufen, läuft er bestimmt vier Mal, weil er immer vorläuft, ihm dann einfällt, er muss mal nach seinem Rudel schauen, dann wieder zurückkommt, um dann aber schnell wieder los zu rauschen, weil er als erster ankommen möchte.  Wo auch immer das sein mag. 😉 Die Berge und die Wälder sind sein Ding. Die Tage dort haben wir uns so eingeteilt, dass wir am Vormittag eine größere Tour gemacht haben. Und am Nachmittag sind mein Mann und ich meist allein losgezogen und haben noch einen Spaziergang in einem schönen Tal gemacht.

So kamen wir täglich auf Strecken von rund acht Kilometern. Es ist aber noch zu sagen, dass man die Höhenmeter dazu rechnen muss, denn kein Weg verlief dort eben und flach. Ein Ausflug führte uns zu einer Treppe, die mehr als 350 Stufen haben sollte. Meine beiden Männer sind samt Hund davon gestürmt. Ich habe mir meine Zeit genommen, tief Luft geholt und bin Stufe für Stufe gelaufen. In meinem ganz eigenen Tempo. Ich kam nicht drum herum, die Stufen zu zählen. So kam ich auf 464 Stufen, die ich bezwungen hatte und als ich oben ankam, brauchte ich kein Sauerstoffzelt. Wir hatten in Österreich wirklich eine schöne Zeit. Auch das Wetter hat uns nicht im Stich gelassen. In der gesamten Zeit hatten wir nur einen Regentag.

Schon in der Vorbereitung auf diesen Urlaub haben mein Mann und mein Sohn eine Liste aufgestellt, was sie unbedingt vor Ort essen wollten. Dazu gehörte ein Wienerschnitzel, Sachertorte, Kaiserschmarrn und einen Apfelstrudel.

Beim Apfelstrudel war ich dabei und er war großartig. Mich plagte danach allerdings ein wenig das schlechte Gewissen, eine solche Kalorienbombe verspeist zu haben. Was allerdings fast noch schlimmer war, war, dass ich ihn komplett aufgegessen hatte. Da wurde mir bewusst, dass meine Portionen doch schon wieder recht groß geworden sind. Erschreckend! Gut, danach plagt mich dann auch ein paar Bauchschmerzen – geschah mir recht.

Überhaupt ist mir aufgefallen, dass ich wieder viel häufiger esse. Ständig stecke ich mir irgendetwas in den Mund und selbst wenn es mir bewusst ist, kann ich damit nicht aufhören. Noch schlimmer ist, dass es sich dabei sogar (fast) immer um Süßigkeiten handelt. Ich habe die fruchtigen Mentos für mich entdeckt und die verdrücke ich, als wenn es kein Morgen mehr gebe. Auch mache ich das wieder heimlich, nur um nichts abgeben zu müssen. Das ist doch krank. Momentan kann ich das auch nicht stoppen. Mich wundert nur, dass ich zum Verbleib der vielen Mentos-Stangen noch nicht befragt oder angesprochen werde. Dieses, mein Verhalten, stört mich sehr, aber ich kann es gerade nicht ändern, obwohl ich mir doch sehr bewusst darüber bin. Schrecklich! Ich muss etwas tun, weiß aber nicht was.

Im Urlaub ist die Planung meiner Mahlzeiten überhaupt immer sehr schwierig. Oft sind wir gerade um die Mittagszeit unterwegs, da bleibt oft nur ein Fastfood-Restaurant übrig. Es ist mir allerdings nicht möglich, einen Burger zu essen, da ich das Brot der Buns nicht vertrage. Davon bekomme ich Bauchschmerzen und mir wird schlecht. Salate esse ich dort auch nicht mehr, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier eine Unverschämtheit und schmecken tun Sie auch nicht. Der „Rasthof zum Goldenen M“ hat in seiner Speisekarte mittlerweile Wraps mit aufgenommen. Diese kann ich recht problemlos essen. Mit einem richtig guten Gefühl esse ich dort aber nie.

Auf der Heimfahrt haben wir dort auch wieder angehalten. Ich hatte diesmal nur überhaupt keine Lust auf einen Wrap und habe stattdessen ein Softeis mit Karamellsoße gegessen. Das war der größte Fehler, den ich machen konnte. Kaum hatte ich das Eis aufgegessen, bekam ich Bauchschmerzen und mir ging es überhaupt nicht gut. Mein Mann musste erst einmal weiterfahren, obwohl wir eigentlich einen Fahrradtausch machen wollten.

Wenige Kilometer später musste ich ihn darum bitten, an einem Rasthof anzuhalten. Es gibt für mich fast nichts schlimmeres, als eine öffentliche Toilette zu benutzen, diesmal blieb mir aber nichts anderes übrig. Ich habe es gerade noch rechtzeitig geschafft. Glück gehabt. Danach brauchte ich noch einen Moment, um mich zu sammeln, aber dann ging es mir wieder gut. DAS liebe Leute war der absolut klassische Fall eines Dumpings. So und nicht anders sieht er aus und macht sich bemerkbar. Wahnsinn! Brauch ich nicht noch einmal.

Das war mir eine Lehre.

Zu Hause habe ich es tatsächlich mal mit einem anderen Milcheis probiert und siehe da, mir ist das gleiche passiert. Daraus lerne ich, dass ich mich an Wassereis und Sorbet halten sollte. Milcheis scheint überhaupt gar nicht gut für mich zu sein. Milch hingegen geht, denn den Latte Macchiato vertrage ich ohne Probleme.

Meine Erfahrungen und Erkenntnisse haben mich jedenfalls dazu gebracht, darüber nachzudenken, wie viel Zucker ich so zu mir nehme und wie ich das reduzieren kann. Überall liest man von „Zuckerfrei-Challenges“. Das möchte ich auch probieren und deshalb werde ich meine eigene Challenge erarbeiten und starten. Ich weiß noch nicht ganz genau wie ich das anstellen werde, aber irgendwas werde ich da schon machen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.