Die ersten Tage zu Hause

Ich kam an einem Mittwochabend wieder nach Hause. Die Freude bei den Kindern und beim Hund war groß. Wir haben einen recht großen und jungen Hund, der sich immer sehr freut, wenn jemand nach Hause kommt. Aus Angst davor, dass er an den frisch operierten Bauch springt, musste er erst einmal in seine Ecke gehen, um sich wieder zu beruhigen. Als ich so weit war, konnten wir uns ganz in Ruhe auf der Couch begrüßen.

Mein Mann und die Kinder haben aus Rücksicht auf mich außerhalb gegessen. Das war so weit okay, wollte ich dann aber für die Zukunft nicht mehr so handhaben. Ich mag es, mit der Familie an einem Tisch zu sitzen. Ich kann die Argumentation verstehen, dass mir keiner etwas vor essen möchte, wenn ich verzichten muss – gerade, wenn bei mir mal wieder die Gelüste nach „normalem“ Essen aufsteigen – aber letztlich haben wir uns darauf geeinigt, dass ich den Tisch verlassen werde, wenn ich nicht damit umgehen kann. Der Gedanke getrennt zu essen, gefiel mir einfach nicht. Egal, in welcher Konstellation. Wie doof wäre es gewesen, wenn ich im Wohnzimmer auf der Couch oder im Schlafzimmer im Bett gelegen hätte, mit dem Wissen, dass alle anderen gemeinsam am Tisch sitzen und essen. Ich hätte mich sehr ausgeschlossen gefühlt. Deswegen haben wir diese Vereinbarung getroffen.

Grundsätzlich bin ich ein sehr aktiver Mensch. Gerade wenn ich zu Hause bin, kann ich mich nicht die ganze Zeit nur an einem Ort befinden und die Beine hochlegen. Zu Hause gibt es immer etwas zu tun. Immer! Und nun musste ich damit zurechtkommen, dass ich nichts machen soll. Nichts! Sehr schwer für mich. Einfach nur liegen und wieder gesund werden. Wenn mein Mann gesagt hat, dass er einkaufen gehen würde, bin ich mitgegangen, denn moderate Bewegung brauchte ich ja.

Am ersten Tag zu Hause sind wir auch zum Arzt gefahren, da ich eine Krankschreibung brauchte. Der Klinikleiter der MIC hat in seinen Vorträgen immer wieder gesagt, dass man sich – je nach Möglichkeit – drei bis vier Wochen krankschreiben lassen sollte. In Internetforen und in der Selbsthilfegruppe haben viele geschrieben, dass sie bis zu sechs Wochen zu Hause geblieben sind. Das wollte ich auch. Vor allem, da mein Arbeitgeber überhaupt nichts dagegen hat.

Nun weiß ich auch, dass Ärzte nicht von Anfang an sechs Wochen krankschreiben. Ich bin aber zum MVZ Windscheidstr., dem Kooperationspartner der MIC-Klinik, in dieser Sache gefahren, weil die dort viele Adipositaspatienten haben, die sich alle operieren lassen. Der Professor hat eine Krankschreibung für 14 Tage ausgestellt. Auf Nachfrage, ob es nicht länger sein könnte, bekam ich die Antwort: „Erst einmal 14 Tage. Eventuell können wir noch eine Woche verlängern. Aber der Professor schreibt Patienten der MIC-Klinik generell nur maximal drei Wochen krank!“ Ich war über diese Aussage doch sehr erstaunt. „Generell!“ Also sind alle Patienten gleich?! Sehr interessant. Aber was will man machen? Man ist ja irgendwie ausgeliefert. Jedenfalls fiel mir keine bessere Lösung ein. Ich hatte dann noch bei meiner Hausärztin nachgefragt. Da wurde mir gesagt, dass ich eine Woche krankgeschrieben werden würde, mit der Begründung, dass ich nicht die erste Patientin mit einer bariatrischen Operation bei Ihnen sei und man darüber verwundert sei, dass es mir so schlecht gehen würde. Dass es mir schlecht gehen würde, habe ich nie gesagt. Ich wollte einfach nur ausreichend Zeit haben, mich an mein neues Leben und die Umstellungen zu gewöhnen. Ich habe an dieser Stelle auf mehr Unterstützung gehofft.

Nach diesen herben Enttäuschungen habe ich mich dann zu Hause an den Herd gestellt und eine Zucchinisuppe gekocht. Gleich in größerer Menge für die nächsten Tage. Für die Abwechslung habe ich mir dann auch noch eine Möhrensuppe gekocht. Beides esse ich nun immer im Wechsel. Zum Frühstück gibt es entweder einen Eiweißshake oder Joghurt mit etwas Fruchtmus. Um die 150 ml zu essen, benötige ich circa eine halbe Stunde. Einmal habe ich recht schnell gegessen. Das funktioniert auch problemlos mit dem Schlucken. Allerdings merkte ich dann plötzlich, wie mir der Bauch weh tat. Ich bin dann eine ganze Weile herumgelaufen, denn sitzen und liegen waren noch unangenehmer. Seither benutze ich eine kleine Schale und einen kleinen Löffel, um besser portionieren zu können.

Zweimal am Tag gehe ich auch mit dem Hund raus. Sicherlich nicht so lange, wie vor der Operation, denn da muss man vorsichtig sein. Wie schon erwähnt, ist mein Exemplar noch recht wild und ich in der Bewegung ziemlich eingeschränkt. Man merkt halt doch immer erst, wenn man eine Einschränkung hat, wie gut es einem sonst geht.

Beim ersten Spaziergang blieb ich auch nur in unserer Wohnanlage. Der Hund war ganz irritiert. Er lief so brav und artig neben mir, wie nur sehr selten. Ich hatte das Gefühl, dass er nicht so recht wusste, was los ist. Das haben wir insgesamt also sehr gut gemeistert. Die Erholung auf der Couch danach war dann aber durchaus notwendig. So steigere ich meine Aktivitäten langsam immer weiter. Hausarbeiten erledige ich noch keine weiter, aber auch das wird wieder kommen. Mein Bauch signalisiert mir tatsächlich was geht und was nicht. Auch wenn es zu viel wird. Wenn ich mich bücke, dann zieht der Bauch runter und das kann durchaus unangenehm sein. Das Aufstehen war an den ersten Tagen auch nicht so einfach. Die Bauchmuskulatur wollte da nicht so richtig mitmachen.

Worauf wirklich geachtet werden muss und damit hat man auch richtig zu tun, ist das Trinken. Mein Mann hat sich im Vorfeld auch sehr viele Gedanken gemacht und mir ein super Hilfsmittel besorgt. Eine Zwei-Liter-Trinkflasche. Dazu dann noch alle Sorten von Meßmer Cold Tea, für den Geschmack. Jeden Morgen bereite ich mir eine Trinkflasche mit zwei Liter Wasser und einem Teebeutel zu. Normalerweise soll man pro 500 ml einen Teebeutel benutzen, aber der Geschmack ist mir dann zu intensiv. Mit dieser Trinkflasche behält man seinen Verbrauch sehr gut im Blick. Ich präsentiere abends immer ganz stolz die leere Flasche, wenn ich es geschafft habe. Als Flüssigkeit kannst Du auch die Suppen und alle anderen Getränke, wie zum Beispiel Tee, zählen. Machen sie im Krankenhaus auch. Ja, es sind viele Toilettengänge, aber die halten Dich in Bewegung und Du weißt, dass Du Dir und Deinem Körper etwas Gutes tust. Es braucht am Anfang etwas Übung, die Gewöhnung geht aber ganz schnell.

Zeit nach der Operation im Krankenhaus

Der erste Tag nach der Operation in der Klinik war okay. Ich hatte gehofft, dass mir zum Frühstück eine Suppe gebracht werden würde, dem war aber nicht so. Ich bekam aber eine Kanne Früchtetee. Eine Schwester hat mir wieder etwas Blut abgenommen und der Arzt kam zur Visite. Diese war allerdings sehr kurz. Er sagte mir, dass alles nach Plan und gut gelaufen sei.

Gegen 10:00 Uhr kam mein Mann zu Besuch. Das war schön. Etwas Abwechslung tat gut. Ich hatte mir zwar einige Sachen zur Beschäftigung mitgebracht, aber dazu kommt man nicht, wenn man sich nur schwer bewegen und nur wenig sitzen kann. Gemeinsam mit ihm bin ich ein paar Schritte durch das Krankenhaus und dessen Garten gelaufen. Danach war ich doch recht erschöpft. Über seinen Besuch hatte ich mich aber sehr gefreut. Als er wieder weg war, kam die Physiotherapeutin, die mit mir Atemübungen machte. Das Ganze wurde mit einem Gerät gemacht und diente dazu, dass das übrig gebliebene Gas aus dem Körper transportiert wird und die Lungen gut durchlüftet werden.

Wer kennt es nicht, wenn man Schmerzen im Oberkörper hat, neigt man dazu, flacher zu atmen, und dann besteht die Gefahr, dass man eine Lungenembolie bekommt, die einen unschönen Ausgang haben kann. Zusätzlich zu diesen täglichen Physiotherapieterminen habe ich einen Atemtrainer bekommen. Mit diesem sollte ich mehrmals pro Stunde üben, die Bälle durch Einatmen oben zu halten. Der Fernseher im Zimmer diente dazu perfekt als Erinnerung, denn immer, wenn es eine Werbeunterbrechung gab, konnte ich trainieren.

Zum Mittagessen bekam ich dann endlich meine erste Tasse klare Brühe (150 ml). Zu diesem Zeitpunkt hatte ich seit 41,5 Stunden nichts mehr gegessen und meine letzte Mahlzeit war ein Salat. Allerdings muss ich zugeben, dass ich keinen Hunger verspürte. Es war nur so, dass in den Werbeunterbrechungen immer Speisen und leckeres Essen präsentiert wurde, was gewisse Gelüste und Neid aufkommen ließ. Mir ging es nicht um das Angebotene selbst, vielmehr um das Essen als Tat. Und plötzlich stiegen Zweifel in mir auf, ob das alles so richtig war, was ich da entschieden und gemacht habe. Das war total doof und ich wusste gar nicht, wie mir geschieht, denn damit hätte ich nicht gerechnet.

Das hat mich wirklich kalt erwischt. Ich wusste auch gar nicht, was ich machen soll. Gott sei Dank ging der Gedanke so schnell, wie er gekommen war. Blöd nur, dass er immer wieder kam. Da braucht es noch nicht einmal die visuelle Stimulation. Wichtig ist, dass man darüber spricht. Mein Mann hat mir dabei ungemein geholfen.

Vor einigen Jahren habe ich mit dem Rauchen aufgehört – einfach so – von jetzt auf gleich. Das fiel mir anfangs nicht schwer. Ab und an gelüstet es mich aber doch nach einer Zigarette und dann war ich immer froh, dass ich nicht mehr rauchen muss, dass ich mich davon befreit habe. Und so ging ich das hier auch an. Allerdings mit dem zusätzlichen Gedanken, das ist ja nur für eine bestimmte Zeit so ist, die vorbei geht und sich dann wieder alles ändern wird. Hilfreich ist auch, dann einen Schluck Wasser oder Tee zu trinken. Es geht auch, einen zuckerfreien Halsbonbon zu lutschen. Hilft auch gegen die Schmerzen im Hals. 😉

Ich war nur so überrascht, dass mich diese Gedanken so plötzlich überfielen. Allerdings muss ich aber auch ganz ehrlich zugeben, dass ich mir zwar sehr viele Gedanken zu dieser Operation und dem Vorhaben gemacht habe – wirklich viele. Ich habe mich gut darauf vorbereitet, war einkaufen, habe mich belesen, habe Eiweißshakes getrunken und so weiter. Worauf Dich aber keiner vorbereitet, ist das, was Dich wirklich nach der Operation erwartet und was die Psyche dabei für eine Rolle spielt. Sicherlich muss das nicht bei jedem so sein. Das ist bestimmt ganz individuell, ich kann mir aber gut vorstellen, dass ich nicht allein bin.

Das Abendessen bestand aus einer weiteren Tasse klare Brühe. Die warme Speise tat auch richtig gut. An diesem Tag habe ich knapp zwei Liter Flüssigkeit zu mir genommen. Damit war nicht nur ich sehr zufrieden – die Schwestern auch. Deswegen wurde mir dann auch zur Nacht hin, eine Braunüle gezogen. Das war schon eine Erleichterung. Das Ziehen der anderen wurde mir für den nächsten Tag versprochen. Die zweite Nacht verlief recht ruhig.

Der dritte Tag in der Klinik startete damit, dass mir die Pflaster am Bauch entfernt wurden. Zum Frühstück gab es Naturjoghurt mit einem Mangomus – für den Geschmack. Darüber war ich sehr überrascht, denn ich habe mit einer klaren Brühe gerechnet. Knapp eine Stunde später kam der Arzt wieder zur Visite und verkündete mir, dass ich heute schon nach Hause gehen könne, wenn ich es denn möchte. Begründet hat er es damit, weil die Flüssigkeitsaufnahme bei mir so gut klappt und ich mich bewege. Am Nachmittag, um 15:00 Uhr, würde noch eine Ernährungsberatung stattfinden und danach könne ich gehen. Ich habe sofort meinen Mann angerufen und ihm diese freudige Botschaft mitgeteilt. Einige organisatorische Dinge mussten noch erledigt werden und dann hat er mich nach der Ernährungsberatung abgeholt.

Bei der Ernährungsberatung ging es darum, dass wirklich streng darauf geachtet werden soll, in den ersten zwei Wochen nach der Operation, nur flüssige Speisen zu sich zu nehmen. Ab der dritten Woche dann breiig. Es gab noch ein paar Tipps, wie zum Beispiel Kartoffeln mit Quark zu essen, weil das gut verdaulich ist. Geachtet werden soll auch auf die Eiweißzufuhr mit einem Shake. Ab der vierten Woche kann wieder „normal“ gegessen werden. Hierbei ist auf die Portionsgröße zu achten, beziehungsweise auf das Sättigungsgefühl. Essen und Trinken sollten immer eine halbe Stunde voneinander getrennt sein. Am Ende gab es noch ein kleines Heft mit hilfreichen Informationen und einigen Rezeptideen. Dann gab es noch den Hinweis, dass mit den Supplementen eine Woche nach der Operation begonnen werden soll. Bei mir also am Montag. Nach der Ernährungsberatung bin ich dann in mein Zimmer gegangen und habe darauf gewartet, dass ich abgeholt werde. Lange sollte es nicht dauern und mein Mann hat mich abgeholt und mich nach Hause gebracht.

Tag der Operation

Ich wurde an einem Montag operiert. Somit kam am Freitag vorher der Anruf aus der Klinik, wann ich am OP-Tag da sein soll. Ich habe mich tatsächlich darüber gefreut, dass ich um 07:00 Uhr dort sein sollte. Warum? Das war für mich das Zeichen, dass ich auch eine der ersten sein werde. Warum sollte man mich sonst so früh dorthin bestellen, wenn ich erst spät operiert werden soll?

Ich bin am Montag um 05:00 Uhr aufgestanden, da ich noch duschen und meine Haare waschen musste. Gegen 06:00 Uhr hat mich mein Mann dann in die Klinik gebracht. Die Klinik für MIC ist eine tolle Klinik. Beim Betreten kommt man an eine Rezeption und man wird sehr freundlich empfangen. Man fühlt sich dort nicht, als würde man ein Krankenhaus betreten. Die Dame am Empfang sagte mir, in welchen Stock ich fahren muss. Dort angekommen, begrüßte mich eine Krankenschwester und brachte mich in mein Zimmer. Nach einigen Minuten des Wartens kam sie dann wieder zum Aufnahmegespräch. Es wurde eine Bestandsaufnahme meines Körpers gemacht, ob ich sichtbare blaue Flecken und/oder Wunden hätte. Tatsächlich habe ich einen Tag vorher einen großen Teller fallen lassen und das hat mir eine kleine Schnittwunde am rechten Knöchel verschafft.

Natürlich wurde ich noch einmal gewogen. Sie überreichte mir dann ein OP-Hemd und eine OP-Unterhose, welches ich beides gegen 08:00 Uhr anziehen sollte. Ich hatte also noch ein wenig Zeit, um meine Sachen auszupacken und diese auch strategisch gut zu sortieren, denn nach der Operation werde ich wohl nicht ganz so beweglich sein. Kurz vor 09:00 Uhr öffnete sich dann die Zimmertür und zwei Schwestern betraten den Raum mit den Worten: „So, jetzt geht es los!“ Ich habe noch schnell eine Nachricht nach Hause geschickt und dann das Handy weggepackt.

Ein wenig verblüfft war ich darüber, dass ich mich ins Bett legen sollte, da mir immer gesagt wurde, dass ich selbst in den OP-Saal laufen würde. Mir wurde dann aber gesagt, dass ich im Bett bis zum Vorbereitungsraum gebracht werde und von dort aus dann selbst laufen würde. Ein wenig verwundert wäre ich ja schon gewesen, mit dem offenem OP-Hemd durch die Klinik zu spazieren. Außerdem, wie sollte ich nach der Operation wieder zurück in mein Zimmer kommen?

Es ging rechts und links durch die Gänge, in einen Fahrstuhl und wieder rechts und links. Dann kam ich in den Narkose-Vorbereitungsraum und wurde dort von zwei sehr freundlichen Damen empfangen. Die eine stellte sich als Narkose-Schwester vor und die andere als diejenige, die mich im Aufwachraum begrüßen wird. Beide haben mir ihren Namen genannt, die ich aber sofort wieder vergessen habe. Diese Aufregung. Beide fingen dann an, an mir herumzuarbeiten. Jede nahm sich eine Hand und platzierte eine Braunnüle. Ich hasse diese Dinger! Ich bin schon kein großer Freund, des Blutabnehmens, aber diese Dinger – furchtbar! Aber was muss, das muss. Dann bekam ich noch ein paar Elektronen auf dem Brustkorb geklebt und wurde verkabelt. Natürlich durfte auch der Sauerstoffsättigungsclip am Zeigefinger nicht fehlen. Ein Hütchen für die Haare habe ich auch bekommen.

So lag ich dann also da und unterhielt mich mit der einen Schwester über Gott und die Welt. Dann wurde ein Patient aus dem OP an mir vorbei geschoben. Plötzlich stand die Anästhesistin vor mir und begrüßte mich. Superfreundlich! Total nett. Sie erklärte mir nun auch ein paar Dinge, die ich zwar verstanden, aber nicht behalten habe. Sie sagte mir, dass es im Saal gleich recht hektisch von statten gehen würde. Ich nickte einfach nur. 09:30 Uhr – es war so weit. Ich bekam eine warme Decke umgelegt und ging in den OP-Saal. Dort war eine Liege, auf die ich mich legen sollte. Und dann ging alles ganz schnell und gleichzeitig. Es wurde an meinen Beinen hantiert. Fußstützen spürte ich an meinen Fußsohlen. Gleichzeitig wurden meine Arme auf Stützen fixiert und wieder der Sauerstoffsättigungsclip angebracht. Dann wurde ich gefragt, ob das mit den Füßen so okay sei. Kaum bejahte ich das, wurden schwere Matten auf meine Beine gelegt. Der OP-Tisch war übrigens so konzipiert, dass man die Beine spreizen konnte. Das passierte nun auch gleich noch. Während all das geschah, hat mir die Anästhesisten eine Sauerstoffmaske über Nase und Mund gelegt. Dann sagte sie mir, dass mir nun ein Schmerzmittel gegeben werden würde, dass im Kopf leicht schwummerig macht. Gleichzeitig wurde der OP-Tisch ein wenig schräg hochgefahren, so dass die Beine nach unten gingen und der Kopf nach oben. Das Schmerzmittel merkte ich dann auch recht schnell und dann hörte ich nur noch, wie die Anästhesistin sagte, dass wir jetzt anfangen würden. Den kleinen Moment, den ich noch mitbekommen habe, fand ich nicht so schön, aber das war wirklich nur ganz kurz. Weg war ich.

Irgendwann hörte ich Stimmen und merkte, dass wieder an mir herumgefummelt wurde. Ich hatte nur einen Gedanken: „Wie spät ist es?“ Es war 13:00 Uhr. Mein Blutdruck war wohl etwas erhöht, aber bevor da mit Medikamenten gearbeitet wurde, hatte er sich wieder beruhigt. Als ich dann wieder in meinem Zimmer ankam, war es 14:00 Uhr. Ich hing am Tropf, und man sagte mir, dass der erste Toilettengang mithilfe einer Schwester sein muss. Ich schlief erst einmal weiter. Gegen 15:00 Uhr wollte ich dann tatsächlich auf die Toilette gehen, weil ich die Hoffnung hatte, dass mir dann die Braunülen gezogen werden. Ich habe mich geirrt. Leider nicht. Aber so durfte ich dann allein aufstehen und konnte nun endlich zu Hause anrufen und Bescheid geben, dass alles gut gelaufen ist.

Mir wurde auch Wasser auf den Tisch gestellt, das ich jederzeit trinken durfte. Nun hatte ich im Vorfeld gelesen und gehört, dass man nach der Operation 1,5 Liter Wasser trinken soll. Also, ran an die Bouletten. Als ich am Abend die eine Flasche (0,7 L) fast leer hatte, fragte ich die Schwester, ob ich noch eine Flasche haben könne. Das verneinte sie, denn nach dem Eingriff gibt es nur einen Liter, weil sonst zu viel Druck auf die Nähte entstehen könnte. Okay, verstanden.

Von dem mir gesetzten Tubus, hatte ich ein wenig Halsschmerzen und einen recht trockenen Mund. Dagegen wurde mir dann Lutschpastillen gegeben, die gut geholfen haben. So verging die Zeit. Die Schwestern kamen regelmäßig in mein Zimmer, um nach dem Rechten zu schauen, mir einen neuen Tropf anzuschließen oder vorsorglich ein Schmerzmittel zu verabreichen. Etwas schwierig fand ich das in der Nacht, da ich durch den Besuch immer geweckt wurde. Die erste Nacht war auch deswegen recht schwierig, weil ich wegen der Braunülen in den Händen immer vorsichtig war und Angst hatte, dass ich damit irgendwo gegen stoße oder hängen bleibe. Ich hätte mich auch auf die Seite drehen können, aber das ging schmerztechnisch nicht. Der ganze Bauch zog sich dann immer so in eine Richtung (Schwerkraft eben) und das war unangenehm. So blieb ich eben auf dem Rücken liegen. Gehört aber dazu.

Ich kann nur sagen, dass jeder Arzt, jede Schwester, jedes Personal immer mega freundlich waren und geholfen haben, wo sie konnten. Sollte bei mir noch einmal ein minimalinvasiver Eingriff erforderlich sein, gehe ich wieder in die MIC-Klinik.

Eine handvoll Tage noch

Jetzt sind es noch fünf Tage bis zur Operation. Die letzten Vorbereitungen laufen. Ich habe viele und lange Listen angefertigt und Stück für Stück abgearbeitet.

Persönliche und private Dinge, die ich zu Hause brauche, habe ich aus dem Büro schon mitgenommen. Im Büro ist auch so weit alles klar. Mailverteiler wurden verschickt, einige Dokumente schon vorbereitet. Hoffentlich kümmert sich jemand um meine Pflanzen. Morgen ist mein letzter Tag im Büro. Jetzt müssen nur noch alle Geräte ausgeschaltet werden und dann kann ich die Tür hinter mir schließen. Für welche Zeit? Das wird sich zeigen. Vier Wochen werden es aber mindestens werden.

Zu Hause muss ich auch noch einige Dinge vorbereiten, damit sie ohne mich klarkommen. Ich werde den Kühlschrank auffüllen, alle Sachen griffbereit hinlegen und so viele Aufgaben wie möglich vorher erfüllen, damit jeder alles findet.

Dann muss ich noch den Koffer packen und hoffen, dass mich die Aufregung nicht übermannt. Leider fühle ich mich manchmal total überfordert und dann weiß ich einfach nicht mehr, was ich machen soll. Passiert mir das im Büro, mache ich die Schublade auf und nasche, um mich zu beruhigen und einen klaren Kopf zu bekommen. Das sollte jetzt aber vorbei sein.

Beim Erstellen dieser Listen habe ich gemerkt, dass ich doch immer nervöser wurde. Also so freudig nervöser. Es kribbelt im Bauch. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und könnte bei jeder Gelegenheit heulen und so geht es mir bei dem Gedanken an die Operation auch. Ich bin so dankbar dafür, dass mir diese Chance gegeben wird. Ich will sie auch nutzen.

Zur Organisation gehört, dass Kinder und Tiere gut versorgt sind. Da wir nicht wussten, zu welcher Uhrzeit am OP-Tag ich im Krankenhaus sein soll, haben wir vorsorglich den Jüngsten schon einen Tag vorher bei den Großeltern untergebracht. Die Älteste muss früher aufstehen, um sich um den Hund zu kümmern. So muss jeder irgendwie ins Rad greifen und seinen Beitrag leisten.

Gespräch mit meiner Mutter

Gut 11 Tage vor meiner Operation hatte ich noch ein Gespräch mit meiner Mutter. Diese wollte mich unbedingt vorher noch einmal sehen und sprechen. Ich habe meine Eltern von Beginn an darüber in Kenntnis gesetzt, dass ich diese Operation machen werde, aber richtig ausführlich darüber gesprochen haben wir nicht.

Als wir uns trafen, wollte sie einfach noch einmal alles von mir wissen. Was ich genau machen lasse und wie sich das alles so gestaltet. Sie hatte durchaus auch Sorge um meine Psyche.

Ich war gute sechs Stunden bei ihr und es war toll. Das Gespräch war wirklich gut. Im Vorfeld hatte ich doch ein wenig Bedenken, ob dieses Gespräch eventuell in eine Richtung gehen könnte, die Zweifel in mir aufkommen lassen könnten. Aber das genaue Gegenteil war der Fall. Ich habe nur Unterstützung und positive Worte mitgenommen und war sehr dankbar, dass wir das noch mal gemacht haben.

Wünsche an Aktivitäten

Ich möchte gern aktiver werden und erhoffe mir, dass durch die Operation viele Dinge möglich sind und werden. Hier ist eine erste Liste mit meinen Aktivitäts-Wünschen, die ich gern machen möchte, wenn ich weniger wiege. Sie ist noch nicht abgeschlossen und somit ausbaufähig. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, was ich davon gemacht habe.

  • Bubble-Fußball
  • Frisbeegolf
  • Go-Kart
  • Golf spielen
  • Jumphouse
  • Karussellfahren
  • Kartoffelrutsche auf Karl´s Erdbeerhof
  • Reiten
  • Skifahren
  • Stand-up-Paddeling (SuP)
  • Thermenbesuch
  • Wasserski

Die ersten Wochen nach der Operation

  • Nahrungsaufnahme nach der OP:
  • 1. Woche: flüssig
  • 2. Woche: flüssig bis breiig
  • 3. Woche: breiig
  • ab 4. Woche: normaler Kostaufbau
  • Viel trinken – mindestens 1,5 Liter pro Tag
  • Portionsgröße bis 150ml
  • Kaffee mit Milch (wenn überhaupt)
  • Keine kohlensäurehaltigen Getränke
  • Nichts Blähendes

Zeitplan für Vitamineinnahme

TageszeitErgänzungsmittelAnmerkung
MorgensMultivitaminHochdosiert
VormittagsEisen (1x)Wenn nicht im Multivitaminpräparat ausreichend vorhanden.
NachmittagsKalzium (1x – 500mg) 
SpätKalzium (1x – 500mg) 
ZusätzlichVitamin D (1x pro Woche)20.000 Einheiten
 Vitamin B12 (1x pro Monat) 

Kofferpackliste für den Krankenhausaufenthalt

Am besten nimmst Du einen Rollkoffer, denn nach der Operation sollte das Tragen von schweren Taschen/Dingen vermieden werden.

Notwendig:

  • Unterlagen für den Krankenhausaufenthalt
  • Einweisung Krankenhaus
  • Bequeme und locker sitzende Kleidung
  • Unterwäsche
  • Socken, die sich leicht anziehen lassen
  • Toilettenartikel (Zahnbürste, Zahncreme, Deo, Haarbürste, Creme)
  • Handtuch
  • Bademantel
  • Hausschuhe
  • Nachtwäsche
  • Medikamente, die Du regelmäßig einnimmst

Zusätzlich:

  • Handy
  • Laptop/Notebook
  • Tablet
  • Lange Ladekabel
  • Kopfkissen
  • Beschäftigung gegen eventuelle Langeweile (Schreibblock, Stift)
  • E-Book/Buch
  • Kopfhörer
  • Brille & Brillenetui
  • Patientenverfügung

Eiweißtabelle

Da Eiweiß besonders wichtig ist, findet ihr nachfolgend eine Tabelle mit Nahrungsmitteln und deren Eiweißgehalt.

Nahrungsmittel10g Eiweiß habenEiweiß in g pro 100g Nahrungsmittel
Molke1000ml1
Ayran500ml2
Crème fraîche, Crème double, 40% Fett500g2
Crème fraîche, 30% Fett400g2,5
Süße Sahne, 30% Fett400g2,5
Saure Sahne, 10% Fett355g2,8
Saure Sahne, 20% Fett355g2,8
Buttermilch330g3
Dickmilch, 10% Fett330g3
Joghurt, natur 10% Fett330g3
Kefir, 3,5% Fett330g3
Kefir, 10% Fett330g3
Dickmilch, 3,5% Fett285g3,5
Joghurt, natur unter 1% Fett285g3,5
Joghurt, natur 1,5% Fett285g3,5
Kefir, 1,5% Fett285g3,5
Milch, 0,1% Fett285ml3,5
Milch, 1,5% Fett285ml3,5
Milch, 3,5% Fett285ml3,5
Ziegenmilch270ml3,7
Joghurt, natur 3,5% Fett250g4
Schafmilch200ml5
Ricotta120g8,5
Ziegenfrischkäse, 45% Fett i. Tr.120g8,5
Quark, 40% Fett i. Tr.90g11
Skyr, natur, 0,2% Fett90g11
Frischkäse, Doppelrahmstufe, 60% Fett i. Tr.90g11
Frischkäse, Halbfettstufe, 20% Fett i. Tr.85g12
Körniger Frischkäse, Hüttenkäse, 20% Fett i. Tr.85g12
Quark, 20% Fett i. Tr.80g13
Frischkäse, 10% Fett i. Tr.80g13
Körniger Frischkäse, Magerstufe unter 10% Fett i. Tr.80g13
Quark, Magerstufe70g14
Mozzarella aus Büffelmilch, 50% Fett i. Tr.70g14
Schmelzkäse, 45% Fett i. Tr.70g14
Kochkäse, 10% Fett i. Tr.65g15
Schafskäse, 50% Fett i. Tr.65g16
Mozzarella, 45% Fett i. Tr.60g17
Camenbert, 60% Fett i. Tr.55g18
Brie, 60% Fett i. Tr.55g19
Gorgonzola, 45% Fett i. Tr.50g19
Brie, 45% Fett i. Tr.50g21
Babybel, Mini45g22
Cheddar, 50% Fett i. Tr.45g22
Gouda, 45% Fett i. Tr.45g22
Limburger, 40% Fett i. Tr.45g23
Ziegenkäse, 45% Fett i. Tr.45g23
Camenbert, 30% Fett i. Tr.40g24
Appenzeller, 50% Fett i. Tr.40g25
Butterkäse, 60% Fett i. Tr.40g25
Edamer, 45% Fett i. Tr.40g25
Räucherkäse, 50% Fett i. Tr.40g25
Butterkäse, 30% Fett i. Tr.40g26
Maasdamer, 45% Fett i. Tr.40g26
Tilsiter, 45% Fett i. Tr.40g26
Hartkäse, 45% Fett i. Tr.35g28
Emmentaler, 45% Fett i. Tr.35g28
Halloumi, 43% Fett i. Tr.35g28
Bergkäse, 45% Fett i. Tr.35g29
Harzer Käse, 0,5% Fett i. Tr.35g30
Parmesan, 45% Fett i. Tr.30g31
   
Fleisch  
Lyoner90g11
Fleischwurst85g12
Leberkäse85g12
Teewurst85g12
Bockwurst75g13
Mortadella75g13
Mortadella, Geflügel80g13
Kalbsleberwurst70g14
Leberwurst, grob70g14
Wiener Würstchen70g14
Kalbsleber65g15
Rindermagen65g15
Blutwurst65g15
Jagdwurst65g15
Gans65g16
Rinderzunge65g16
Bierwurst65g16
Krakauer65g16
Rinderbrust60g17
Kalbsnieren60g17
Bierschinken60g17
Ente55g18
Schweinebraten55g18
Schweinekamm55g18
Schweinenacken55g18
Schweinegulasch55g18
Gänseleber55g18
Lachsschinken55g18
Hackfleisch, gemischt55g19
Kalbfleisch55g19
Kalbsgulasch55g19
Kalbshaxe55g19
Kalbskotelett55g19
Lammkotelett55g19
Lammrücken55g19
Suppenhuhn55g19
Rinderleber55g19
Mettwurst, grob55g19
Rinderbraten50g20
Rindergulasch50g20
Schweinshaxe50g20
Wildschweinfleisch50g20
Ziegenfleisch50g20
Bauernbratwurst50g20
Cervelatwurst50g20
Hackfleisch, Rind50g21
Hirschfleisch50g21
Hauskaninchen50g21
Kalbsfilet50g21
Kalbsschnitzel50g21
Schweineleber50g21
Salami50g21
Schinken, roh geräuchert50g21
Schinkenspeck50g21
Hasenfleisch45g22
Rehfleisch45g22
Rinderfilet45g22
Rindersteak45g22
Roastbeef45g22
Schweinefilet45g22
Schweinekotelett45g22
Schweineschnitzel45g22
Hähnchenleber45g22
Corned Beef45g22
Kasseler45g22
Putenbrust45g23
Schinken, gekocht45g23
Hühnerbrustfilet, ohne Haut40g24
Putenbrust40g24
Landjäger40g25
Rindfleischsülze40g26
Parmaschinken40g27
Straußenfleisch35g28
Geflügelsalami35g29
Tatar32g31
Büdner Fleisch25g38
Beef Jerky Peppered26g39
Beef Jerky Original25g40
Beef Jerky Knoblauch21g47
Turkey Jerky20g50
Beef Jerky Classic BBQ19g52
Wild Jerky14g70
   
Fisch  
Austern110g9
Jakobsmuschel100g10
Miesmuschel90g11
Flusskrebs65g15
Pangasius65g15
Seeteufel65g15
Scholle60g17
Steinbutt60g17
Barsch55g18
Hecht55g18
Karpfen55g18
Schellfisch55g18
Seezunge55g18
Tintenfisch55g18
Dorade, Goldbrasse55g19
Garnele55g19
Krabben55g19
Makrele55g19
Sardine55g19
Seelachs55g19
Zander55g19
Hering50g20
Kabeljau, Dorsch50g20
Lachs50g20
Rotbarsch50g20
Goldbarsch50g21
Aal45g23
Forelle45g23
Thunfisch40g24
   
Eier  
Hühnereiweiß90g11
Hühnerei, Gr. M85g12
Hühnereigelb65g16
   
Hülsenfrüchte  
Erbsen, Konserve, abgetropft200g5
Erbsen, roh, grün145g7
Kichererbsen, gegart110g9
Kidneybohnen, gegart110g9
Linsen, gegart100g10
Weiße Bohnen, gegart100g10
Dicke Bohnen, gegart85g12
Sojabohnen, gegart65g15
Kichererbsen, getrocknet55g19
Weiße Bohnen, getrocknet50g21
Erbsen, getrocknet, grün45g23
Linsen, getrocknet45g23
Mungobohnen, getrocknet45g23
Mungobohnen, gegart45g23
Kidneybohnen, getrocknet40g24
Dicke Bohnen, getrocknet35g28
Sojabohnen, getrocknet25g38
   
Nüsse  
Kokosnuss, getrocknet125g8
Macadamia100g10
Pekannüsse100g10
Walnüsse65g15
Haselnüsse65g16
Paranüsse60g17
Leinsamen50g20
Mohn50g20
Pistazien50g20
Sesam50g20
Cashewkerne45g22
Pinienkerne40g24
Erdnüsse40g26
Mandeln40g27
Sonnenblumenkerne35g28
Kürbiskerne30g33

Empfehlungen

Ich habe jeden Tag eine andere Geschmacksrichtung mit ins Büro genommen. Über die verschiedenen Geschmäcker habe ich ein Tagebuch geführt. Dazu habe ich die Portionstütchen aufgeklebt und eine Bewertung dazu daruntergeschrieben. Einige waren sehr lecker anderen echt furchtbar. Die Geschmacksrichtung Erdnuss-Schokoriegel hatte große Erwartungen in mir geweckt, da ich sehr gerne Erdnuss-Schokoriegel gegessen habe, als ich allerdings den ersten Schluck nahm, musste ich doch sehr aufpassen, diesen nicht im hohen Bogen wieder auszuspucken.

Mein aktuelles Eiweißpulver ist in einer 300 g Dose. Pro Portion brauche ich aber nur 30 g. Der Shakebecher hat zusätzlich noch einen Pulverbecher für eine Portion. Meine Überlegung war aber, dass ich für Aufenthalte außerhalb von zu Hause, nicht sicher ist, ob ich immer eine Waage da habe, um 30 g abzuwiegen. Deswegen habe ich mir Pulverportionierer besorgt. Ihr kennt sie vielleicht für das Portionieren von Milchpulver für Babys/Kleinkinder. So kann ich mir für mehrere Portionen schon die richtige Menge abmessen und mitnehmen.