Die Psyche kommt so schnell nicht hinterher

Ich versuche das mal zu beschreiben. Vielleicht gelingt es mir.

Vor wenigen Wochen saß ich mit Freunden zusammen, und als die mich fragten, wie viel ich denn schon abgenommen hätte und ich ihnen das sagte, kamen mir die Tränen. Tränen des Glücks und der Freude waren das.

Vor ein paar Tagen war es so, dass ich bei einer privaten Baustellenbesichtigung war. Dazu waren 15 Personen eingeladen. Für die Besichtigung der unterschiedlichen Etagen musste der Fahrstuhl benutzt werden. Ihr kennt das. Es ist immer eine Maximalbelastung angegeben.

Als ich sah, wie alle einstiegen, habe ich mich nicht getraut, weil ich dachte, dass ich eine Überbelastung auslösen werde. Alle Besucher waren mir bekannt und meinten, dass ich endlich einsteigen solle, ich wäre ja eh nur noch die Hälfte. Das stimmt nicht so ganz, aber ich bin mehr als 30 Kilo leichter. Ich bin eingestiegen, aber mit einem komischen Gefühl. Meine Selbstwahrnehmung ist noch eine ganz andere.

In der Nacht zuvor habe ich von mir geträumt. Im Traum hatte ich realisiert, dass ich abgenommen habe und schlanker war, aber ich habe mich so nicht gesehen. Ich stand vor einem Spiegel und habe nur meine Waden gesehen. Es waren dicke fette Stümpfe. Das hat mich verwundert, denn so dick waren sie nie und ich fühlte mich ja auch ganz anders. Was ich damit sagen will. Ich bin mir der Zahlen der Abnahme und auf der Waage bewusst, aber mein Gefühl kommt nicht so schnell hinterher. Die Kleidergrößen werden kleiner, ich fühle mich besser, aber im Kopf bin ich noch nicht so weit.

Ich habe mich um psychologische Hilfe bemüht, aber das ist superschwer. Die Hürden, die da zu überwinden sind, sind echt hoch. Es wird einem wirklich nicht einfach gemacht. Ganz verstanden habe ich das System mit der Kostenabwicklung noch nicht. Gerne möchte ich aber Hilfe haben. Ich werde noch ein Weilchen dran bleiben und versuchen, doch noch Unterstützung zu bekommen.

Habt ihr damit Erfahrungen gemacht?
Wenn ja, welche?
Wie seid ihr an einen Therapieplatz gekommen?
Hat die Therapie geholfen?
Hat sie etwas gebracht?t?

UHU – unter Hundert

13 Wochen nach der Operation habe ich 29,9 Kilo abgenommen und bin nun endlich wieder zweistellig. Und dann auch noch so, dass ich morgen nicht gleich wieder dreistellig sein kann. Ich bin davon völlig überwältigt und kann das noch gar nicht realisieren. Ja, ich freue mich wie Bolle darüber, habe es für mich aber noch nicht gefasst. Es ist schwer zu beschreiben.

Letzte Woche waren Freunde zu Besuch. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich 28,7 Kilo abgenommen. Als ich das erzählte, wurde es mir plötzlich bewusst und dann überkam es mich. Die Tränen kamen einfach. Dagegen konnte ich gar nichts machen.

Ich muss zugeben, dass ich meine Ergebnisse nicht als meine Erfolge ansehe, sondern das ist ja von allein passiert und ich ja nur wenig esse. Viel dazu tue ich nicht, wie z. B. Sport. Mein Mann sagt mir immer wieder, wie stolz er auf mich ist und mich für meine Leistung bewundert. Ich sehe das anders und nicht so. Ja, ich muss einige Einschränkungen hinnehmen und Hindernisse überwinden, sehe aber die Leistung dahinter nicht. Dies zeigt mir, dass ich mich verstärkt darum kümmern muss, eine Psychotherapie zu beginnen. Mein Kopf kommt scheinbar nicht hinterher mit all den Veränderungen. Es ist viel passiert. Fällt mir auch schwer, das alles in Worte zu fassen. Oft sind es Kleinigkeiten, die mir plötzlich bewusstwerden. Ich kann meine Beine wieder überschlagen, ohne dass es aussieht, als wenn ich ein Bauer wäre. Und nicht nur das. Überschlagen passen sie auch unter eine Tischplatte. Ich mag meine Beine. Sie wirken so schlank. Ich kann meine Schlüsselbeinknochen wieder sehen und meine Hüftknochen wieder spüren. Von meinem Gesicht und meinen Gesichtszügen will ich gar nicht erst anfangen. Mein Ehering sitzt ganz locker am Ringfinger. Da muss sicherlich bald etwas passieren. Vor ein paar Tagen habe ich meinen Badeanzug anprobiert – keine Ahnung, wie lange ich mich nicht mehr in solch einem Outfit gezeigt habe. Er passt! Dennoch werde ich mir wohl einen Neuen gönnen, denn ich freue mich schon auf den Sommerurlaub. Ich liebe lange Strickmäntel, Kaftans und Kimonos. Diese habe ich immer auch im Sommer als „Versteck“ getragen. Die konnte ich mir immer sehr gut umwickeln und war so der Meinung, dass ich mich damit verstecken kann. Diese Kleidungsstücke trage ich heute immer noch sehr gern, weil ich sie chic finde und mich darin gut fühle. Genau das ist der Unterschied. Ich fühle mich darin wohl und kann mich viel befreiter darin bewegen und den fliegenden Stoff präsentieren. Das macht Spaß! Oft trage ich diese Teile aber auch nicht und habe sogar recht eng anliegende Oberteile an. Ja, die ein oder andere Speckrolle ist noch da und man kann sie sehen, aber ich kann damit ganz anders umgehen als noch vor ein paar Wochen. Das Selbstvertrauen entwickelt sich immer mehr in die positive Richtung.

Das alles überwältigt mich doch sehr und ich komme mental da nicht so hinterher. Klar freue ich mich über alles, aber richtig frei kann ich noch nicht leben. Oft überkommen mich Zweifel bzw. ist meine Laune getrübt, wenn ich wieder Bauchschmerzen habe oder mir übel ist. Da fällt es mir schon mal schwer, positive Gedanken zu haben. Allerdings versuche ich mir doch immer wieder vor Augen zu führen, was man geopfert hat, um diese Operation zu ermöglichen, bzw. was zu meinem Gewichtsverlust geführt hat. Das war schon alles ein ganzes Stück Arbeit. Da ist es nicht verkehrt, dass man sich auch mal selbst auf die Schulter klopft und sich selbst lobt für das bereits Erreichte.

Heute war ich bei der ersten postoperativen Blutkontrolle. Mein mir ewig unterstellter Bluthochdruck war heute nicht mehr da und ich hätte allen Grund dazu gehabt, denn die Blutabnahme verursacht mir immer enormen Stress. Bei dem Gespräch mit der Ärztin hatte ich nachgefragt, wie hoch die Abnahmen in dieser Zeit, nach ihrer Erfahrung so seien. Innerhalb von drei Monaten sei meist mit einer Abnahme von 15 bis 20 Kilo zu rechnen, sagte sie. Sie machte tellergroße Augen, als sie hörte, dass es bei mir bereits 30 Kilo sind. Ich frage mich, wie man das nur steuern soll? Wenn ich nichts essen würde, okay, ist aber nicht so.

In zwei Wochen weiß ich, ob irgendwo von irgendwas ein Mangel vorliegt und was ich dagegen machen kann. Eine gewisse Aufgeregtheit ist schon vorhanden. Natürlich hoffe ich, dass alles in Ordnung ist, bzw. sollte etwas nicht in Ordnung sein, dass es schnell und unkompliziert korrigiert werden kann.

Das Leben ist hart, aber die einzige Zeit, in der man Spaß haben kann.

Was mich momentan sehr belastet, ist die ständige Übelkeit. Ich habe mich sicherlich an der ein oder anderen Stelle falsch ernährt, aber eben nicht ständig. Das kann einem schon sehr die Laune verderben. Mein Arzt in der MIC-Klinik bat mich ja um ein 14-tägiges Ernährungs– und Beschwerdeprotokoll, welches ich geführt und eingereicht hatte. Die Ernährungsberatung rief mich daraufhin an. Was genau die Übelkeit auslöst, konnte sie mir nicht sagen. Allerdings stellte sie fest, dass meine Nahrung sehr ballaststoffhaltig sei. Ich habe für mich ein Roggenknäckebrot entdeckt, das ich lecker und gut bekömmlich finde. Frau Brecht hat das zu viele Ballaststoffe. Ich soll auch darauf achten, dass mehr Fett an meine Speisen kommt. Ihr Fazit war, dass ich mich zwar sehr gesund ernähre, aber eben zu ballaststoffreich und zu wenig Fett.

Was ich für mich entdeckt habe, ist Wassereis. Hier habe ich festgestellt, dass dieses durchaus meinen Magen beruhigen kann, wenn dieser mal wieder rebelliert. Fast wie ein Verdauungsschnaps. Davon kann ich auch zwei Stück essen. Sehr lecker finde ich auch Latte Macchiato. Beinahe jeden Tag, den ich ins Büro gehe, trinke ich einen – selbstverständlich ohne Zucker. Das geht auch.

Nach der Taufe meiner Nichte kamen noch so einige Familienfeiern, die darin endeten, dass man ins Restaurant gegangen ist. Wenn es vorher noch Kuchen gab, war das wirklich schwierig. Die Abfolge der Mahlzeiten ist dann ja meist recht eng. Wenn ich den Kuchen nicht selbst gemacht habe, habe ich ihn nicht gegessen. Ich möchte mich der Zuckergefahr nicht hingeben. Allerdings habe ich ein tolles Rezept mit Quark und Früchten, das lecker schmeckt. Die Früchte kann man austauschen und so hat man jedes Mal einen anderen Kuchen. Jedoch füllt er recht gut und somit ist der anschließende Restaurantbesuch nicht ganz so einfach. Das eine Mal habe ich mir einfach eine Suppe schmecken lassen. Bei der nächsten Familienfeier bestellte ich mir Garnelen vom Grill. Superlecker und sehr eiweißreich. Sie wurden auch mit einer ordentlichen Portion Öl serviert, was dann allerdings etwas schwer im Magen lag. Aber sie waren wirklich gut und lecker. Schade ist leider nur, dass ich auch nur maximal die Hälfte von der Portion essen kann. Mitnehmen lohnt sich bei Fisch leider nicht. Die Kellner kommen immer an und fragen mich ganz entsetzt, ob es mir nicht geschmeckt hat oder ob irgendetwas nicht in Ordnung gewesen sei. Ich beteuere dann ganz intensiv, dass es sehr lecker gewesen sei, ich aber nicht mehr kann. Oft habe ich das Gefühl, dass es mir nicht geglaubt wird. Es ist mir schon ein wenig unangenehm, aber was soll ich machen? Nur weil mich die Kellner komisch anschauen, werde ich nicht weiter essen.

So werden sicherlich noch einige Familienfeiern mit und ohne Restaurantbesuche kommen. Die Speisekarte liefert aber für jeden Geschmack etwas. Mittlerweile lass ich mir auch gern im Vorfeld schon einmal sagen, welches Restaurant aufgesucht wird oder zumindest die Länderküche, damit ich entweder im Internet schon einmal nach der Menükarte gucken, oder aber mir schon einmal Gedanken machen kann, was für mich denn passen könnte.

Alles im allen ist das noch gar nicht so einfach. Ich bin mal gespannt, wie sich diese Thematik noch entwickeln wird.

Was sind Eure Erfahrungen? Schildert sie mir doch gern in den Kommentaren.

Die Frau im Spiegel gefällt mir

Meine erste Arbeitswoche ist also überstanden.

Nun folgt die Taufe meiner Nichte.

Da bin ich vor einigen Tagen durch meinen Kleiderschrank gegangen und habe mehrere Kleidungsstücke gefunden, die ich hätte anziehen können. Leider war aber kein komplettes Outfit mit dabei.

So habe ich dann auf meinen Jumpsuit zurückgegriffen, denn dieser ist figurbetonend und das wollte ich unbedingt. Nach der vielen und harten Arbeit der letzten Wochen, wollte ich zeigen, was ich geschafft habe und mich präsentieren.

Ja, ich wollte auch angeben. Das wollte ich mit mir noch nie.

Es hat auch geklappt!

Ich habe von allen Seiten Komplimente bekommen, die Balsam für meine Seele waren und gewisse Unannehmlichkeiten wieder gut gemacht haben.

Nach der Kirche ging es in den Garten, wo ein fertig gedeckter Tisch mit einem lecker aussehenden Kirschkuchen auf die Gäste wartete. Den habe ich mir aber gekniffen und habe mir einen Apfel klein geschnitten und gegessen. Ein kleines Stück ging sogar an meine Nichte, da sie keine Lust mehr auf ihren Brei hatte. 🙂

Momentan verzichte ich noch auf Alkohol. Bei solchen Veranstaltungen ist es ja aber meist üblich, dass ein Toast ausgesprochen wird. Hier habe ich als Alternative alkoholfreien Wein für mich entdeckt. Nein, alkoholfreier Wein ist nicht Traubensaft, wie mir dann gern gesagt wird. Der Wein ist säuerlicher. Ich finde ihn gut und trinke ihn gern.

An alkoholische Getränke werde ich mich später, langsam und vorsichtig versuchen. Noch habe ich genug mit der Nahrungsumstellung zu tun, da kann der Alkohol noch warten. 😉ersuchen.

Alles scheint mir erreichbar

Seit gestern sind es 20 Kilo weniger auf der Wage. Es ist ein Freudenfest.

Meine Familie hat sich sehr für mich gefreut.

Endlich steht eine Null in der Mitte, der noch dreistelligen Zahl.

Meine Tochter fragte mich, wann ich denn das letzte Mal zweistellig war. Da musste ich erst einmal überlegen. Es fiel mir dann aber ein. Ich war das letzte Mal zweistellig, als ich mit ihr schwanger wurde. Das war 2003. Während der Schwangerschaft nahm ich mindestens 40 Kilo zu. Nach der Entbindung verlor ich dann zwar wieder etwas Gewicht, aber ganz bin ich es nie losgeworden. Eher habe ich doch noch weiter zugenommen.

Und wenn ich ganz genau darüber nachdenke, dann renne ich fast mein halbes Leben mit diesem mächtigen Übergewicht durch die Gegend. Damit ist nun aber Schluss. Es entwickelt sich in die richtige Richtung.

Heute war mein erster Arbeitstag nach sechs Wochen Erholung und Genesung zu Hause.

Ich hatte ja meine Bedenken geschildert, was meine speziellen Situationen angeht. Bis jetzt kann ich sagen, dass es mir gut geht. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mich der ein oder andere „böse“ Gedanke schon beschlichen hat. Darauf trinke ich eine Tasse Tee. Das hilft. Gleich am Morgen lief mir meine Kollegin über den Weg. Ich musste erst einmal meine Jacke und mein Halstuch ablegen, um mich präsentieren zu können. Sie machte tellergroße Augen und war total überrascht. Für ihre Komplimente habe ich mich bedankt.

Einige Zeit später kam einer meiner Vorgesetzten zu mir und wir haben ein wenig gequatscht. Ihm habe ich auch erzählt, dass es zwischendurch mal Tage gibt, an denen es mir nicht so gut geht und mir dann alles schwerer fällt. Ich bin auf totales Verständnis gestoßen und er hat mir gleich angeboten, dann eben von zu Hause aus zu arbeiten. Das ist sehr nett und ist total schön, wenn man sich dieser Unterstützung sicher sein kann.

Bevor ich aber ins Büro ging, stand ich heute Morgen vor meinem Kleiderschrank und hatte ein Problem. Ich habe nichts zum Anziehen! Das kennen viele (Frauen). Dieses Problem begleitet mich auch schon eine lange Zeit, aber jetzt ist es anders. Ich habe keine Klamotten, nicht weil sie mir zu klein sind, nein, sie sind zu groß geworden. Oberteile und Hosen, die vor drei bis sechs Wochen noch passten, fallen mir entweder beim Laufen von der Hüfte oder hängen sehr labberig an mir herunter. Da muss etwas geschehen. Ich muss shoppen gehen! 🙂

Ich war tatsächlich shoppen.

Als erstes war ich bei Triumpf und habe mir einen neuen BH gekauft. Meine alten BH´s sind mir zu groß geworden. Ich hatte einen Unterbrustumfang von 110 und nun habe ich einen von 95. 95! Der totale Wahnsinn! Auch das Körbchen hat sich verändert/verkleinert – von F auf D.

Mal schauen, wohin sich das noch entwickelt. Deswegen habe ich nicht großartig zugeschlagen und bin bescheiden geblieben.

Ich wollte mir dann noch eine Jeans kaufen, aber die Auswahl war nicht so besonders. Sehr lustig. Ich habe die Wahl und MUSS nicht die Jeans wählen, die halt einfach nur passt, sondern mir auch gefällt. Da werde ich wohl das Internet bemühen und mir eine Auswahl nach Hause kommen lassen. Das ist dann auch etwas entspannter als in diesen schlecht ausgeleuchteten Umkleidekabinen.

Allerdings war ich nicht ganz zufrieden und bin dann noch in ein anderes Bekleidungsgeschäft gegangen. Ich habe gar nicht nach etwas Bestimmten gesucht, sondern schlenderte so durch die Klamotten. Nach einer Weile bin ich schließlich mit vier Oberteilen in der Größe XL in die Umkleidekabine gegangen. Ein Teil war zu klein. Die Passform ist auch immer vom Stoff abhängig. Zwei Teile passten zwar, saßen aber richtig schlecht. Das letzte Teil war doch tatsächlich zu groß. Die Größe XL war zu groß! Unfassbar! Keine Ahnung, wann das das letzte Mal so war.

Ich habe mir das Oberteil also in Größe L gekauft.

Mir ist bewusst, dass ein anderes Teil wieder in einer anderen/größeren Größe gekauft werden muss, aber ich habe seit Jahren ein Bekleidungsgeschäft mit einem guten Gefühl verlassen. Und ich konnte mir ein Teil von der Stange kaufen. Von all diesen Tatsachen bin ich total geflasht und kann es kaum glauben. Ich bin sehr von Glücksgefühlen erfüllt.

Das macht Lust auf mehr.

Ein ganzer Schrank voller NIX zum Anziehen

In einigen Tagen findet die Taufe meiner Nichte statt. Für dieses Ereignis brauche ich natürlich etwas zum Anziehen. In meinen Schränken hängen einige Kleider und Röcke, die mir früher einmal passten; aus denen ich herausgewachsen bin. Nun war es an der Zeit, einmal zu schauen, ob eventuell etwas dabei ist, was mir doch wieder passen könnte. Das Ergebnis ist, dass ich die Wahl zwischen zwei Kleidern und drei Röcken habe. Alles passt, ohne zu kneifen oder zu pressen. Darüber bin ich so happy, dass es mir wirklich schwerfällt, eine Wahl zu treffen und ich es bedauere, dass nicht mehr solcher Veranstaltung anstehen, um alles zu tragen. Wenn ich diese Operation nicht gemacht hätte, müsste ich mir etwas Neues kaufen und das wäre nur mit Frust passiert, denn es hätte wieder größer sein müssen und, nach meiner Erfahrung, wäre es nicht das gewesen, was ich mir vorgestellt hätte, sondern wäre eine Lösung gewesen, mit der ich hätte leben können. Kein schöner Gedanke. Nie mehr soll das so sein.

Was ich auch gemerkt habe …

Noch vor einigen Wochen bin ich durch die Gegend gelaufen und habe immer darüber nachgedacht, was andere von mir halten und über mich denken. Das ist heute noch immer so. Dass das nicht gesund ist und ich das bleiben lassen soll, ist leichter gesagt als getan. Ich arbeite daran. Jedenfalls bin ich über das Erreichte schon recht stolz. Aber die Menschen, die mich nur selten sehen und nicht kennen, könnten denken, dass die Frau da ganz schön fett ist. Dabei fühle ich mich immer wohler und kann immer selbstbewusster durch die Welt laufen. Es gelingt mir nur selten, diese Gedanken abzuschütteln. Ich arbeite dran. Nur die Menschen, die mich kennen und/oder öfter sehen, können ja den Unterschied bzw. den Verlauf sehen.

Nach nun über sechs Wochen zu Hause werde ich nächste Woche wieder ins Büro gehen. Ein wenig Bammel habe ich schon davor. Denn hier habe ich meinem Körper all die Grausamkeiten angetan. Hier wurde ich fremdgesteuert immer zum Supermarkt geschickt und habe gegessen, was am Ende im Einkaufskörbchen war. In gewisser Weise traue ich mir selbst nicht über den Weg. Für meine besonderen „Situationen“ muss ich mir eine Strategie einfallen lassen. Als erstes nehme ich mir eine Mikrowelle und immer etwas zu essen von zu Hause mit. Dann will ich zusehen, dass ich in meiner Pause auch immer mein Büro verlasse und spazieren gehe. Schließlich habe ich die Spree direkt vor der Bürotür. Für Hungerattacken und/oder meine „Situationen“, wie Frust, Freude, Ärger, Langeweile, muss noch ein Masterplan her. Viele sagen, dass ich aufstehen und im Büro umherlaufen soll. Das will ich versuchen und hoffe, dass es hilft. Ich werde mir zwei Fotos ausdrucken und ins Sichtfeld hängen. Ein abschreckendes Beispiel, wie es nie wieder sein soll und ein angestrebtes Bild, wie es sein könnte, ohne mir selbst zu viel Druck zu machen. Ich werde mir auch ein Buch mitnehmen, damit ich lesen kann, sollte Langeweile auftreten.

Für die schlimmsten Notfälle packe ich mir zuckerfreie Bonbons ein. Hier kann ich die Kaubonbons von Mentos und Lutschbonbons von Vivil empfehlen.

Wenn ihr noch Tipps habt, dann her damit. Lasst mir gerne einen Kommentar da.

Erster Nachsorgetermin

Sechs Wochen nach der Operation hatte ich meinen ersten Nachsorgetermin in der MIC-Klinik. Ich bin mit der Erwartung hingegangen, dass ich gemessen, gewogen und mit dem Arzt sprechen werde. Wie so oft, kommt es ja bekanntlich anders als man denkt. Dieser erste Nachsorgetermin war ein Gruppengespräch mit Frau Brecht von der Ernährungsberatung. Fünf Frauen saßen nun also da und haben über ihre Erfahrungen, Beschwerden, Sorgen und Glücksgefühle gesprochen.

Wir sprachen über Verstopfungen, Unverträglichkeiten und wie sich der Alltag mit dem neuen Leben gestalten lässt. Während der Vorbereitungszeit auf die Operation habe ich die Gruppensitzungen abgelehnt. An dieser Stelle muss ich aber zugeben, dass es schon sehr hilfreich war, sich auch mit anderen auszutauschen und zu merken, dass man mit seinen Sorgen und Wehwehchen nicht allein ist. Anderen geht es auch so, oder sie haben ganz andere Erfahrungen gemacht, über die man froh sein kann, sie selbst nicht gemacht zu haben. Eine Frau erzählte nämlich, dass es bei ihr eine Zeit lang so war, dass, wenn sie auf die Toilette ging, sich immer gleichzeitig auch übergeben musste. Ich bin ganz ehrlich … Ich beneide sie nicht darum. Da habe ich lieber Verstopfungen. Ein anderes Thema waren die Supplemente und deren Einnahme. Ich habe gelernt, dass man sich da keinen zu großen Stress machen sollte. Im Internet kursieren dazu sehr viele unterschiedliche Informationen. Ich selbst nehme die Multivitamine und Calzium von Bodymed. Direkt nach dem Aufstehen nehme ich mein L-Thyroxyn. Mit guten 2,5 Stunden Abstand nehme ich meine Multivitaminkapsel ein. Weitere 2,5 Stunden später nehme ich eine Eiweißkapsel. Nach vier Stunden dann die erste Calzium-Kapsel und noch einmal fünf Stunden später die zweite Calzium-Kapsel. Ob das alles so richtig ist und ausreicht, werde ich in ca. sieben Wochen wissen. Denn dann findet die erste Blutuntersuchung statt. Hierzu werde ich wahrscheinlich wieder ins MVZ Windscheidstraße gehen, denn die wissen, welche Daten von mir benötigt werden. Es kann aber auch sein, dass ich zu einer anderen Ärztin gehen werde. Aktuell bin ich nämlich auf der Suche nach einem neuen Hausarzt. Dieses Unterfangen ist gar nicht so einfach. Ich habe Angst davor, abgelehnt zu werden, denn ich bin ja schließlich keine unbelastete Patientin. Es könnte ja sein, dass ich für den neuen Arzt ein zu hoher Kostenfaktor bin. Mal schauen und abwarten. Ich werde berichten, wie es mir ergangen ist.

Das Gruppengespräch dauerte jedenfalls ca. 1,5 Stunden. Die Ernährungsberaterin fragte dann, ob noch jemand aus der Runde einen Arzt sprechen wollen würde. Ich wollte das, obwohl schon viele meiner Fragen beantwortet wurden. Mein größtes Problem ist jedoch ein anhaltendes Übelkeitsgefühl. Das belastet mich so sehr, dass ich vor einigen Tagen zu Hause in Tränen ausgebrochen bin und am ganzen Projekt gezweifelt habe. Ich war völlig aufgelöst und unzufrieden. Zwar wusste ich auch, dass die Tränen und die Verzweiflung nichts bringen und meine Operation auch nicht wieder rückgängig machen, nur so habe ich es mir nicht vorgestellt. Heute ist es etwas anders. Ich kann es akzeptieren und nur versuchen, Dinge anders zu machen und mir Zeit zu geben. Geduld ist leider nicht meine größte Stärke; schon gar nicht mit mir selbst. Meine Erwartungen an mich sind groß. Schnell habe ich das Gefühl, versagt zu haben. Das war schon immer so.

Der Arzt hörte sich jedenfalls meine Beschwerden an und gab mir als Hausaufgabe, über die nächsten 14 Tage ein Ernährungs- und Beschwerdeprotokoll zu führen. Dieses soll ich einreichen und eventuell kann er daraus, für mich hilfreiche, Schlüsse ziehen. Zwei sehr wichtige Sachen habe ich allerdings schon gelernt.

  1. Wenn ich Weizenbrötchen oder Pizza gegessen habe, habe ich immer Bauchschmerzen bekommen. Esse ich allerdings Filinchen (eine Art Knäckebrot, aber auch aus Weizen) geht es recht gut. Die Ernährungsberaterin erklärte, dass das Knäckebrot durchgebacken sei. Brötchen und Pizzateig hingegen nicht. Weizen, bzw. der Teig kann im Magen weiter quellen und verursacht so eben die Schmerzen. Ich habe mir prompt noch ein anderes Knäckebrot geholt und werde das testen.

2. Fett! Für eine ordentliche Verdauung braucht es Fett. Wir sollen auf fettreduzierte Lebensmittel verzichten. Fett braucht der Körper. Ja, ich nutze Light Produkte, mache aber immer etwas Fett dran. Wenn in meinem Rezeptbuch steht, dass ich Öl verwenden soll, dann wird das auch gemacht. Letztlich kann man es ja auch so sehen: die Mengen, die gegessen werden, sind so klein, dass sie dann auch gut schmecken sollten. Guten Appetit!

Ein Monat pOP

Vor genau einem Monat habe ich einen lebensverändernden Schritt gewagt. Vor genau einem Monat habe ich mich unters Messer gelegt und mir meinen Magen verkleinern lassen. Innerhalb dieses einen Monat habe ich 16,1 Kilo abgenommen. Es sind viele Gedanken, die mir durch den Kopf gehen. Vor ca. drei Wochen dachte ich noch, dass die drei Wochen der Flüssig- und Breinahrung nie enden werden. Drei Wochen Urlaub vergehen immer wie im Flug, aber diese drei Wochen haben sich endlos angefüllt. Der Gedanke, mit dieser Operation einen Fehler gemacht zu haben, beschlich mich auch mehrmals. Allerdings muss ich zugeben, dass er in den letzten Tagen nicht mehr so häufig auftauchte und mich in Ruhe ließ. Er war stärker vertreten, als ich noch sehnsuchtsvoll auf andere Teller schaute und selbst nicht kauen durfte. Manchmal geht es mir abends noch so, wenn der ein oder andere nascht. Dafür habe ich mir aber Alternativen gesucht. Wenn ich mich wirklich nicht mehr zurückhalten kann, dann knabbere ich ein paar Nüsse oder esse einen Apfel.

Meine Probleme mit dem Stuhlgang haben sich auch verändert. Mittlerweile funktioniert das wieder ganz gut und regelmäßig. Ich habe mir wirklich ein paar Sorgen gemacht. Allerdings war die Nahrungsaufnahme ja tatsächlich so gering, dass am Anfang nicht viel passieren konnte.

Noch einmal zurück zu meiner Abnahme. Seit einem Monat gehe ich täglich, jeden Morgen auf die Waage. Am Anfang war es täglich ein Minus von mehr als einem Kilo. Nun ist es so, dass es täglich meist nur ein paar 100 g sind. Bitte nicht falsch verstehen, ich freue mich auch darüber. Dennoch bin ich am überlegen, ob ich nicht am Ende des Monats mit einer wöchentlichen Messung beginnen sollte. Einfach für das bessere Gefühl. Hierfür werde ich mir einen festen Tag aussuchen.

Ich weiß, dass sich das komisch anhört, letztlich kann das Wiegen ja auch zu einer Sucht werden. Muss ja nicht so weit kommen.

Das Trinken der zwei Liter pro Tag funktioniert ganz gut. An manchen Tagen werden es sogar drei Liter

An der ein oder anderen Stelle habe ich ein paar Probleme, was das Essen angeht. Manchmal freue ich mich so sehr darauf, dass ich viel zu schnell esse, was sich dann nach sehr kurzer Zeit und nur wenigen Bissen mit Bauchschmerzen und Übelkeit rächt. Ich kaue immer alles sehr gut durch. Daran habe ich mich schon sehr gewöhnt. Leider landet der nächste Bissen viel zu schnell wieder im Mund. Eigentlich soll man sich 30 Sekunden Zeit lassen bis zum nächsten Schlucken. Ich habe mal die Zeit gestoppt. 30 Sekundenkönnen sehr lang sein. Geduld ist hier angesagt.

Mein Hunger- und Sättigungsgefühl ist auch wieder da. Das war lange Zeit weg und ich habe nur deswegen etwas gegessen, weil es an der Zeit war. Und die Menge richtete sich nach der Vorgabe von 150 ml. Aber jetzt ist wieder alles anders. Ich muss allerdings noch viel mehr auf meine Eiweißzufuhr achten.

In knapp zwei Wochen habe ich meine erste Nachsorgeuntersuchung. Ich bin schon sehr gespannt, was diese ergeben wird. Meine Supplemente wie Multivitamin, Eisen und Calzium nehme ich jeden Tag ordnungsgemäß ein.

Ich koche mit dem Bauch, nicht mit dem Verstand

Als ich nach der Operation nach Hause kam, musste ich erstaunt feststellen, dass ich meine Regelblutung hatte. Das ist deswegen so erstaunlich, weil ich seit einigen Jahren eine Hormonspirale trage und seit dieser Zeit keine bis maximal minimale Schmierblutungen hatte. Aber gut, dachte ich mir, so frisch nach der Operation kann das schon mal sein. Nun sind etwas mehr als vier Wochen vergangen und siehe da … meine Monatsblutung ist wieder da. So richtig toll finde ich das nicht. Ich habe mich doch sehr daran gewöhnt, diese eben nicht mehr zu haben. Ich bin mal sehr gespannt, wie sich das noch entwickelt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich doch sehr gut damit leben konnte, eben nicht diesen monatlichen Besuch zu empfangen.

Ich bin wieder gesundet und erkältungsfrei. Meine täglichen Aktivitäten sind immer sehr unterschiedlich. Mal bewege ich mich mehr an der frischen Luft, mal bin ich sehr mit der Hausarbeit beschäftigt. Da gibt es ja schließlich auch immer etwas zu tun.

Das Essen ist bei mir im Moment leider so eine Sache. Ich bin da sehr am Experimentieren. Ich habe ein tolles Kochbuch, in dem sehr viele schöne und leckere Rezepte stehen. Letztens machte ich mir Pellkartoffeln mit Quark. Ich habe gleich eine größere Menge Kartoffeln gekocht, so hatte ich für mehrere Tage etwas. Vor ein paar Tagen hatte ich mich an Piccolinis getraut. Viele meiner Versuche enden leider ziemlich gleich, mit Bauchschmerzen und Übelkeit. Der Grund: zu schnell und zu viel gegessen. Die Gier war leider zu groß. Ich habe alles immer ordnungsgemäß, mindestens 20-mal gekaut und in kleinen Portionen geschluckt, aber leider viel zu schnell hintereinander. Da kam mein kleiner Magen nicht hinterher. Ich muss mir viel kleinere Mengen in den Mund stecken und mit viel mehr Abstand schlucken. Das ist nicht immer so einfach. Oft ist das Essen doch recht schnell kalt und eigentlich mag ich warmes Essen. Gestern Morgen habe ich mir zum Frühstück einen Eiweißshake gemacht, den ich nicht ganz trinken konnte, weil ich auch diesen zu schnell getrunken habe. Danach war mir lange Zeit recht übel. Das geht zwar alles wieder vorbei, aber das Gefühl ist erst einmal richtig blöd. Und ich ärgere mich dann auch über mich selbst, weil ich es ja besser weiß.

In ein paar Tagen steht der Geburtstag meiner Tochter an. Auch da habe ich mir schon ein tolles Kuchenrezept ausgesucht. Vor solchen Festen bangt es mir noch ein wenig. Andererseits freue ich mich auch schon sehr darauf, denn dann kann ich mich mal wieder vor meiner Familie präsentieren. Ein Minus von 15,8 Kilo, kann man schon sehen. Gerade habe ich mir eine neue Hose bestellt, denn alles, was ich habe, ist mir leider doch schon erheblich zu groß geworden. Meine Jeans kann ich mir im geschlossenen Zustand über Hüfte und Po ziehen. Das ist cool. Auch bei anderen Klamotten ist es so, dass man den Bauch nicht mehr durchsieht. So ziehe ich wieder Sachen an, die ich schon eine lange Zeit nicht mehr getragen habe. Kennt ihr das, wenn man in einem Bekleidungsgeschäft ist, sich so umsieht und frustriert wird, weil Dir nichts davon passt, was Dir gefällt? Ich freue mich schon sehr darauf, dass ich dann selbst einfach mal zugreifen kann, und zwar nicht in einem Geschäft, das nur Übergrößen führt. Wie das wohl sein wird?

Vierte Woche erreicht

Ich habe nun die vierte Woche erreicht und ab jetzt kann ich wieder normal essen. In dem Rezeptbuch von Dr. Heike Raab „Nach der Adipositas-OP: Das Kochbuch für mein neues Leben“ habe ich mir einige Rezepte herausgesucht, die ich unbedingt ausprobieren möchte. Nach dem Frühstück habe ich mich also in die Küche gestellt und einmal Zucchini-Bratlinge und Eier-Muffins gemacht. Diese kann ich immer im Wechsel entweder zum Mittag oder zum Abendessen in der Mikrowelle erwärmen und essen. Beide Rezepte sind auch gut für das Büro geeignet. Mein Mann hatte schon immer vorgeschlagen, dass ich mir eine Mikrowelle mit ins Büro nehmen sollte, was ich bislang immer abgelehnt habe, aber ich werde meine Meinung wohl revidieren. Denn wenn ich mir im Büro etwas warm machen kann, dann muss ich nicht loslaufen und mir irgendetwas besorgen. Gerne stelle ich Euch hier noch weitere Rezepte vor und wer sich das Buch nicht selbst besorgen möchte, kann mich gerne anschreiben und ich verrate es Euch.

Ich bin nun exakt 24 Tage postoperativ und liege seit gestern mit einer fetten Erkältung flach. Das hat dazu geführt, dass ich absolut keinen Hunger oder Appetit verspüre. Nach Essen war mir einfach nicht. Deswegen habe ich mich mit Gemüsebrühe gefüttert. Was mir noch immer große Sorgen bereitet, ist der noch nicht vorhandene regelmäßige Stuhlgang. Ich war deswegen auch schon beim Arzt und habe ihm erzählt, dass ich in den letzten Tagen Zäpfchen von Dulcolax genommen habe. Das fand er nicht gut, weil die die Darmflora zerstören und die Darmträgheit somit auch noch gefördert wird. Deswegen hat er mir Lactulose empfohlen. Habe ich mir auch sofort in der Apotheke geholt und zu mir genommen. Es hat drei Tage gedauert, bis es gewirkt hat. Ich stand eigentlich schon wieder kurz davor, doch wieder ein Zäpfchen zu nehmen, aber das hätte ich körperlich mit der Erkältung nicht verkraftet. Tag drei mit der Einnahme von Lactulose hat dann aber doch eine zwar kleine, aber immerhin eine Wirkung mit sich gebracht.

Mein Arzt fragte mich, wie viel ich denn schon abgenommen hätte. Ich sagte, dass es nun 14 Kilo seien. Er meinte, dass ich zu schnell abnehmen würde. Das freigesetzte Fett würde Aceton freisetzen, was meine schnellen Erschöpfungszustände erklären würde. Er mag damit vielleicht nicht unrecht haben, aber ich werde zum jetzigen Zeitpunkt nichts ändern und so weiter machen, wie ich mich aktuell dran gewöhnt habe und auch wohl fühle.

Mein Mann hat mir etwas ganz Tolles geschenkt, was ich Euch nicht vorenthalten möchte. Ich habe leider ganz große Angst davor, diese leeren Hautsäcke an Oberarmen und an den Innenoberschenkeln zu bekommen. Ich hatte gelesen, dass Massagen und Peelings helfen können, dass die Haut gut durchblutet wird. Ich habe ein Cellulite-Massagegerätt erhalten. Das Gerät ist toll. Um es benutzen zu können, muss man ein Gleitmittel verwenden. Ich habe einmal von Evelin Cosmetics, die Slim Extreme 4D hochkonzentriertes Anticellulite-Öl und von WELEDA das Bio Birken Cellulite-Öl – straffendes Naturkosmetik dazu bekommen. Dies trägt man entweder auf die Haut oder das Gerät selbst auf. Dann kann man sich einen der drei Modi „Reduzierung von Dehnungsstreifen“, „Fett Verbrennung“ und „Hautstraffung“, in zehn verschiedenen Intensitätsstufen wählen. Es ist auch möglich, noch Wärme hinzuzuschalten. Für 15 Minuten werden Impulse ausgesendet, die ein angenehmes Gefühl bescheren. Wenn es zu stark sein sollte, kann man die Intensität verringern. Ich bin sehr begeistert von diesem Gerät und verwende es nun täglich. Ob es tatsächlich die gewünschte und versprochene Wirkung bringt, wird sich zeigen.