Nähanleitung Türstopper

Material:
Baumwoll-Stoffreste
Füllmaterial (Watte, Füllwatte)
Gummibänder

Zubehör:
Nähmaschine
Schere oder Stoffschneider
Stift oder Kreide zum Markieren
Schaschlikspieß
Nadel & Faden
Stecknadeln oder Klammern
Lineal
Bügeleisen

Vorbereitung:
Den Stoff zu einem Rechteck mit den Maßen 16 cm x 8 cm (plus Nahtzugabe) zuschneiden.
Die Gummibänder mit einer Länge von 8 cm plus eine Nahtzugabe (also rund 10 cm) zuschneiden.

Und los geht´s:
Den glattgebügelten Stoff nehmt ihr doppelt und legt ihn rechts auf rechts (schöne Seiten aufeinander). Stellt mithilfe von Klammern oder Nadeln sicher, dass der Stoff nicht verrutschen kann. An den schmalen Seiten legt ihr die Gummibänder ein, so dass die Schlaufen innen liegen. Nun näht ihr ringsherum und lasst eine Wende-/Stopföffnung. Sowohl die Enden als auch an den Stellen, wo die Gummischlaufen befestigt werden sollen, müsst ihr die Naht besonders gut versiegeln, damit nichts reißen kann.

Die Ecken werden abgeflacht. So lassen sich die Ecken beim Umstülpen besser ausprägen. Die Ecken könnt ihr mit einem nicht zu spitzen Stäbchen formen. Ich habe dazu einen Schaschlikspieß entschärft, indem ich die Spitze abgeschnitten habe und die scharfen Kanten mit einer Pfeile geglättet habe.

Danach stopft ihr den Türstopper mit Eurem Füllmaterial gut aus.

Sobald der Türstopper gut ausgestopft ist, greift ihr zu Nadel und Faden und näht die Wende-/Stopföffnung per Hand zu.

Fertig ist Euer Türstopper und die Finger(chen) sind sicher.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Nähen und alles Glück der Erde

P.S.:
Solltet ihr Gefallen am Türstopper gefunden haben, könnt aber nicht nähen, dann schreibt mir eine Nachricht und ich fertige Euch gern die gewünschte Anzahl an.

Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können. (George Eliot)

Tja, ich weiß gar nicht, wie ich genau anfangen soll.
Mir schoss letztens ein Gedanke durch den Kopf, den ich gern mit Euch teilen möchte:
„Ich sehe endlich so aus, wie ich mich immer gefühlt habe.“

Mir fällt es schwer, mich selbst als dünn oder schlank zu bezeichnen.

In dieser Hinsicht spreche ich gern von „vor der Operation“ und „nach der Operation“. Mit dem Operationstag hat irgendwie eine neue Zeitrechnung begonnen.

Vor der Operation habe ich versucht, möglichst jeder Kamera aus dem Weg zu gehen. Wenn ich mich auf Fotos gesehen habe, ist mir schlecht geworden. So geht es mir heute immer noch, wenn ich die früheren Bilder sehe. Ich kann mich mit dieser Person nicht identifizieren und finde sie sogar abstoßend.

So ging es mir immer. Ich habe mich immer anders gesehen und gefühlt als das, was mich im Spiegel ansah und Realität war. Deswegen habe ich auch viele alte Klamotten von früher aufgehoben und mir immer wieder gesagt, dass ich da irgendwann noch einmal hineinpassen werde. Ohne diese Operation wäre das allerdings niemals passiert.

Ich habe nie akzeptiert, wer ich bin, bzw. war. Ich habe mich schlank gefühlt und war umso enttäuschter, als ich in den Spiegel sah und sich mir ein ganz anderes Bild zeigte.
Heute sieht es ganz anders aus.
Ich bin die, die ich mir immer herbeigesehnt habe.
Ich sehe endlich so aus, wie ich es mir immer vorgestellt habe.
Ich fühle mich gut und rund um wohl.
Das macht alles Spaß.
Fotos dürfen gern von mir gemacht werden und wenn ich mich auf einem entdecke, auf dem ich zufällig bin, dann schäme ich mich nicht mehr für mein Aussehen und dass ich es ruiniert habe.
Das ist alles so toll. Ein ganz anderes Gefühl. Eine ganz andere Einstellung habe ich zu mir selbst entwickelt.

Niemals würde ich jemanden zu dieser Operation überreden. Die Entscheidung, diesen Weg zu gehen, muss wirklich jeder für sich selbst treffen.
Wenn aber der Entschluss getroffen wurde, seinen Leidensweg – und den hat man hinter sich – zu beenden und die Lösung in einer Magenverkleinerungs-Operation sieht, würde ich mit allen mir zur Verfügung stehenden Kräfte, meine Unterstützung anbieten.
Solch eine Operation macht man nicht einfach so und von heute auf morgen. Der Weg ist lang und das ist gut so. Man muss sich die Zeit nehmen, um sich darauf vorzubereiten.
Es kann nicht alles bedacht werden. Jeder ist einzigartig in seinem Sein und Handeln. Einer verträgt das eine besser, der andere das nächste schlechter. Es lässt sich keine Schablone drüberlegen und eine Blaupause anfertigen. Aber der Weg zur Operation ist für alle gleich. Wobei ich mich da selbst etwas korrigieren muss. Ab einem bestimmten BMI muss der Weg über die Antragstellung nicht gegangen werden. Genauer kenne ich mich da aber auch nicht aus.

Gerne biete ich meine Hilfe und Unterstützung an, sollte sie gebraucht werden. Egal, ob es sich dabei um den Ablauf und welche Unterlagen für die Genehmigung handelt oder ob ich durch meine selbst gemachte Erfahrung mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.

Ob ich auf alles eine Antwort habe, kann ich nicht versprechen, ich kann es nur versuchen.

Ansonsten wünsche ich allen, die sich für diesen Weg entschieden haben, alles Gute und Glück dieser Erde. Kurz nach der Operation tut es noch ein bisschen weh und man braucht Zeit für die Umstellung, aber dann wird vieles schöner und immer leichter. Das zumindest, kann ich versprechen.

Näh-/Bastelanleitung Kabelclip

Material:
Filzstoff
Druckknöpfe

Zubehör:
Nähmaschine
Schere
Stift oder Kreide zum Markieren
Zange für Druckknöpfe

Vorbereitung:
Den Filzstoff in ein Stück mit den Maßen 8×2 cm schneiden.

Und los geht´s:
Wähle Dir einen schönen verzierenden Stich auf der Nähmaschine aus. Nimm das Filzstück und „nähe“, besser sticke, das Muster der Länge nach darauf.
Die Druckknöpfe werden jeweils an den Enden mit der Zange angebracht.
Fertig und einsatzbereit ist der Kabelclip.

Solch ein Kabelclip dient sehr gut als kleines Mitbringsel.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Nähen und alles Glück der Erde

P.S.:
Solltet ihr Gefallen am Kabelclip gefunden haben, könnt aber nicht nähen, dann schreibt mir eine Nachricht und ich fertige Euch gern die gewünschte Anzahl an.

Streu Glück in Dein Leben

Kennt ihr das?
War das in Eurer Jugend oder früher auch so?

Ich würde behaupten, dass alle meine Freundinnen, damals Pullover, Hoodies oder Jacken von ihren Freunden an hatten.
Wir saßen früher oft bei jemandem im Garten und spielten Karten. Es wurde spät, dunkel und kalt. Daraufhin sind die Mädels aufgestanden und haben sich eine warme Klamotte von ihrem Freund übergezogen. Für mich war das nicht möglich, weil ich schon immer fülliger als mein Freund war. Seine Klamotten haben mir schlichtweg nicht gepasst. Ich war dann schon etwas neidisch, denn ich fand das irgendwie romantisch, sich etwas von ihm anzuziehen. Irgendwie hatte das was.

Es scheint sich über die vielen Jahre, beinahe Jahrzehnte, nicht geändert zu haben, denn auch meine Tochter zieht sich die Klamotten von ihrem Freund an.

Bis vor ca. einem halben Jahr wäre ich auch nie auf den Gedanken gekommen, mich am Kleiderschrank meines Mannes zu vergreifen, wenn er mir nicht seinen Hoodie angeboten hätte. Ich schlüpfte hinein und das Ding passt mir. Wahnsinn!
Unfassbar!

Ich weiß nicht, wie viele Jahre es her ist, da war ich im Skiurlaub und brauchte eine neue Skijacke. Es war nicht einfach etwas passendes, aber auch schönes zu finden. Es waren einfach nicht die richtigen Größen da. Ich dachte mir, ich könnte ja dann einmal ein Herrenmodel probieren, sind ja schließlich größere Zahlen. Was war ich gefrustet, als mir selbst diese Jacken nicht passten.

Und jetzt?!
Es war nicht mein Ziel, bzw. hatte ich nicht den Wunsch, in die Klamotten meines Mannes zu passen, aber eine Jugenderinnerung geht in Erfüllung. Irgendwie ist das einfach schön.

Da gibt es sogar noch einen Kleiderschrank, an dem ich mich bedienen könnte. Das ein oder andere, allerdings oversizige Teil meiner Tochter passt mir auch. Ihr strenges Verbot hat sie für das ein oder andere Teil etwas gelockert. Allerdings braucht keiner der beiden Angst haben, dass ich mich von nun an, ständig und andauernd an ihren Klamotten bedienen werde. Ich geh gerne shoppen.

Es ist nur einfach…ich weiß ja auch nicht…lustig, dass es geht.

Nähanleitung Lesezeichen

Material:
Filzstoff

Zubehör:
Nähmaschine
Schere
Stift oder Kreide zum Markieren
Stecknadeln oder Klammern

Vorbereitung:
Wer gut zeichnen kann, kann sich selbst ein Herz als Vorlage zeichnen. Man kann aber auch ein Ausstech-Förmchen nehmen und es der gewünschten Größe anpassen und ausschneiden.

Für ein Lesezeichen werden zwei Herzen benötigt.

Und los geht´s:
Herzen aufeinanderlegen und unterhalb des Bogens, den Geraden entlang, nähen. Enden jeweils gut vernähen. Schon ist das Lesezeichen fertig.

Variante:
Die Nähte können auch in einer anderen Farbe als der Filzstoff, z. B. Komplementärfarbe, sein. So entsteht ein schöner Kontrast.

Solch ein Lesezeichen dient sehr gut als kleines Mitbringsel.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Nähen und alles Glück der Erde

P.S.: Solltet ihr Gefallen an den Lesezeichen gefunden haben, könnt aber nicht nähen, dann schreibt mir eine Nachricht und ich fertige Euch gern die gewünschte Anzahl an.

Nähanleitung Sternentücher

Material:
Stoffe (Freie Wahl bei der Stoffwahl – je nach Belieben, Muster, Farbe, Beschaffenheit, etc.)

Zubehör:
Nähmaschine
Schere oder Stoffschneider
Stift oder Kreide zum Markieren
Schaschlikspieß
Nadel & Faden
Stecknadeln oder Klammern
Bügeleisen

Vorbereitung:
Schneidet zuerst mehrere Stoffstreifen (6x2cm) zurecht.
Gestaltet einen Stern, mit vier gleich großen und einem längeren Zacken, in den später ein Knoten kommt. Am besten nehmt ihr dazu eine Pappe und schneidet diese zurecht.

Und los geht´s:
Klammert und näht die Stoffstreifen zusammen. Mit Hilfe des Schaschlickspießes wendet diese – etwas knifflig – und bügelt diese flach. Legt sie dann einmal in der Mitte zusammen und erst einmal zur Seite.

Nehmt zwei Stoffe und legt diese rechts auf rechts (schöne Seiten aufeinander) und fixiert diese. Übertragt nun den Stern auf den Stoff und schneidet diesen mit einer guten Nahtzugabe aus.

Bevor ihr diesen nun zusammennäht, macht Euch Gedanken zur Gestaltung und an welcher Stelle ihr die vorbereiteten Stoffstreifen anbringen wollt. Fixiert diese an der entsprechenden Stelle und näht dann den Stern entlang Eurer Markierung zusammen. An den Stellen, wo die Stoffstreifen sind, lasst die Nadel ruhig noch ein weiteres Mal drüber laufen, damit sie auch wirklich fest sind.

Lasst eine Wendeöffnung. Versiegelt Nahtanfang und -ende gut, damit beim Wenden nichts reißt.

Vor dem Wenden werden die Ecken abgeflacht. So lassen sich die Ecken beim Umstülpen besser ausprägen. Die Ecken könnt ihr mit einem nicht zu spitzen Stäbchen formen. Ich habe dazu einen Schaschlikspieß entschärft, indem ich die Spitze abgeschnitten habe und die scharfen Kanten mit einer Pfeile geglättet habe.

Nun greift ihr zu Nadel und Faden und näht die Wendeöffnung per Hand zu und bügelt den Stern schön flach.

Macht in den langen Zacken einen Knoten und fertig ist das Sternentuch.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Nähen und alles Glück der Erde.

P.S.: Solltet ihr Gefallen an dem Sternentuch gefunden haben, könnt aber nicht nähen, dann schreibt mir eine Nachricht und ich fertige Euch gern die gewünschte Anzahl an.

Veränderung der Größen

Wenn man abnimmt, merkt man das früher oder später an den Klamotten. Die sagen einem recht schnell, ob sich etwas verändert hat, zum Beispiel wenn die Hose rutscht oder die Bluse nicht mehr spannt. Den Inhalt deines Kleiderschrankes zu verändern, kann eine sehr schöne Angelegenheit sein und auch etwas, worauf man sich freut.

Was mir aber überhaupt nicht bewusst war und ich auch überhaupt nicht daran gedacht habe… Bei solch Extremabnahmen von mehr als 50 Kilo werden auch Finger und Handgelenk schmaler. Somit passen Ringe und Uhren auch nicht mehr und man muss aufpassen, diese nicht zu verlieren. Es ist doch gar nicht so einfach, den Schmuck zu ersetzen. Bei meiner Uhr hat mein Mann immer wieder einmal ein Armbandglied herausgenommen und an dem ein oder anderen Schräubchen etwas verstellt. Das ist also meist machbar. Aber Fingerringe sind ein ganz anderes Thema. Als ich anfing zu bemerken, dass die Ringe, speziell mein Ehering, lockerer saßen, hatte ich noch einen kleineren Ring davorgesetzt, damit der Ehering mir nicht einfach vom Finger rutscht. Gerade beim Händewaschen ist das immer so eine Sache. Nur irgendwann saß der Ring dann doch so locker, dass er beim Arbeiten störte. Deswegen habe ich ihn mir auf den Mittelfinger gesteckt. Hier sitzt er besser, und ich laufe nicht Gefahr, ihn zu verlieren. Natürlich war ich nicht glücklich damit, dass er nicht mehr am Ringfinger steckt, denn dort gehört er hin. Also bin ich zum Juwelier und habe den Ring verkleinern lassen.
Das ist alles gar nicht so einfach, denn die Ringgröße ist auch von den Temperaturen abhängig. Wenn ich kalte Hände habe, habe ich schmalere Finger, als wenn mir warm ist.
Irgendwie haben wir es dann aber doch hinbekommen, dass der Ehering wieder auf dem Ringfinger sitzt und passt. Für ein paar Wochen. Dann war er wieder so locker, dass ich ihn doch wieder am Mittelfinger tragen musste. Das ist kein Zustand, der mir gefällt.
Ich werde also in den nächsten Tagen wieder zum Juwelier gehen und den Ring drastischer ändern lassen müssen. Was muss, das muss.
Beim Juwelier wurde festgestellt, dass die ursprüngliche Ringgröße 57 war. Verkleinert werden muss er nun auf Größe 52.
Ich trage einige Ringe auf den Mittelgliedern der Finger. Vor wenigen Tagen habe ich leider einen Ring verloren.

Aber auch an solchen Sachen macht sich die Gewichtsreduktion eben bemerkbar. Mir ist es auch beim Autofahren aufgefallen. Mein Mann und ich konnten eigentlich immer die gleiche Sitzeinstellung am Lenkrad benutzen, obwohl er gute 10 cm größer ist als ich. Plötzlich geht das nicht mehr. Ich muss doch den Sitz erheblich nach vorne verstellen, wenn ich hinter dem Steuer sitze. Also an Körpergröße habe ich nicht abgenommen, so viel steht fest Aber mein Hintern und meine Oberschenkel sind flacher geworden und somit sitze ich tiefer und weiter hinten im Sitz, weshalb die Beine „kürzer“ geworden sind und ich deshalb nach vorne rutschen muss. Ich habe das letztens bei einer jungen Frau in der S-Bahn gesehen. Es sah aus, als wenn sie auf einem keilförmigen Kissen gesessen hätte, was den Oberkörper entsprechend nach vorn kommen ließ. So lässt sich das ungefähr erklären. Das sind so Dinge, an die man, bzw. ich nicht gedacht habe, dass sie sich durch eine Abnahme ändern können. Ich will damit auch nicht sagen, dass sie schlimm oder besonders gut sind – das ist völlig wertfrei und ist mir mal so bewusst geworden.

Gab es bei Euch solche Erlebnisse auch? Würde mich freuen, wenn ihr sie mit mir teilt.

Nähanleitung Spucktuch

Material:
Stoffe (Freie Wahl bei der Stoffwahl – je nach Belieben, Muster, Farbe, Beschaffenheit, etc.)
Druckknöpfe (wahlweise in den Farben des Stoffes)

Zubehör:
Nähmaschine
Schere oder Stoffschneider
Stift oder Kreide zum Markieren
Nadel & Faden
Stecknadeln oder Klammern
Bügeleisen

Vorbereitung:
Ihr benötigt zwei gleichgroße Stoffstücke. Rechnet eine Nahtzugabe von 0,5 bis 1 cm dazu. Bügelt die Stoffstücke schön glatt.

Und los geht’s:
Nehmt die Stoffstücke und legt sie rechts auf rechts (schönen Seiten), genau an den Ecken und Kanten aufeinander. Stellt mithilfe von Klammern oder Nadeln sicher, dass der Stoff nicht verrutschen kann.

Näht nun ringsherum die beiden Stoffstücke aneinander. Lasst an einer Stelle (ich nehme meist eine der beiden Verschlussenden) eine Wendeöffnung.

Jetzt könnt ihr das Tuch wenden und glattbügeln. Sobald das geschehen ist, greift ihr zu Nadel und Faden und näht die Wendeöffnung per Hand zu.

Danach nehmt ihr Euch eine Knopfzange und verseht das Tuch damit. Ich achte immer darauf, dass das Gegenstück vom Knopf an der Seit mit der Wendeöffnung ist, dann sieht man diese später nicht mehr.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Nähen und alles Glück der Erde.

P.S.: Solltet ihr Gefallen am Spucktuch gefunden haben, könnt aber nicht nähen, dann schreibt mir eine Nachricht und ich fertige Euch gern die gewünschte Anzahl an.

Wiedersehen mit Freunden

Knapp neun Monate nach dem ersten Treffen mit wunderbaren Freunden war es nun endlich wieder so weit. Als wir uns nach der Operation das erste Mal sahen, hatte ich 28 Kilo abgenommen. Jetzt waren es weitere 25 Kilo weniger. Ich hatte mich so sehr auf dieses Treffen gefreut, dass ich mich natürlich auch dementsprechend gekleidet hatte. Ja, ich wollte mich präsentieren und zeigen was sich verändert hat. Normalerweise ist das nicht meine Art.

Die Überraschung ist mir gelungen. Ich öffnete die Tür, und ihnen fiel die Kinnlade runter, und alle machten große Augen. Fast war es mir ein wenig unangenehm. Wir fielen uns in die Arme und freuten uns, uns endlich wieder zu sehen. Auch ist das ein oder andere Tränchen geflossen. Mir wurde versichert, dass man auf der Straße an mir vorbeigelaufen wäre, so sehr habe ich mich verändert. Da ist es mir dann bewusst geworden, wenn das schon Menschen zu mir sagen, die mich gut kennen, es kein Wunder ist, dass Menschen an mir vorbeilaufen, die mich nicht so gut kennen.

Fast jeden Tag begegnen mir Kollegen, die mich nicht grüßen. Scheinbar aber nicht, weil sie mich ignorieren, sondern weil sie mich nicht erkennen.

So saßen wir ein paar Stunden zusammen, aßen Kuchen, tranken Kaffee und haben uns nett unterhalten. Diese Freunde gehören zu den Menschen, die man ewig nicht sieht und es dann aber so ist, als wenn man sich gerade gestern das letzte Mal gesehen hat. Das ist so wunderbar und wertvoll.

Nähanleitung Spielwürfel

Material:
Baumwoll-Stoffreste
Füllmaterial (Watte, Füllwatte)
Evtl. Rassel zum Einlegen

Zubehör:
Nähmaschine
Schere oder Stoffschneider
Stift oder Kreide zum Markieren
Nadel & Faden
Stecknadeln oder Klammern
Lineal
Bügeleisen

Vorbereitung:
Da es sich um ein Spielzeug für Babys/Kleinkinder handelt, solltet ihr Euren ausgewählten Stoff zunächst waschen. Dann schneidet ihr sechs gleichgroße quadratische Stoffstücke zurecht. Ihr könnt Euch die Größe selbst aussuchen. Rechnet aber immer eine Nahtzugabe von 0,5 bis 1 cm dazu. Bügelt die Stoffstücke schön glatt.

Und los geht’s:
Überlegt Euch, wie der fertige Würfel aussehen soll und legt Euch die Stoffstücke so zurecht. Ihr nehmt zwei Stoffstücke und legt sie rechts auf rechts (schönen Seiten), genau an den Ecken aufeinander. Näht diese beiden Stücke nun aneinander. Wiederholt diesen Schritt so oft, bis ein Kreuz entstanden ist. Achtet auf die Nahtzugabe. Bügelt die Nahtzugaben auseinander.

Jetzt fangt ihr mit einem Seitenstück vom Kreuz an, um die Seitenteile des Würfels zu schließen. Achtet darauf, dass die beiden Seiten nicht zusammengenäht werden. Die rechte Seite kümmert sich um die rechte Seite und die linke Seite kümmert sich um die linke Seite. Ihr wiederholt diesen Vorgang so oft, bis nur noch eine Seite offen ist. Diese könnt ihr soweit mit der Nähmaschine schließen, bis nur noch eine kleine Wendeöffnung übrig bleibt. Verriegelt Nahtanfang und -ende gut, damit nichts reißt.

Wendet den Würfel und zuppelt den Stoff etwas zurecht. Nun stopft ihr den Würfel mit Füllwatte aus.

Sobald ihr den Würfel gut gefüllt habt, greift ihr zu Nadel und Faden und näht die Wende-/Stopföffnung per Hand zu.

Variante:
Wenn ihr möchtet, könnt ihr in der Mitte noch eine Rassel packen. Achtet darauf, dass die Rassel in der Mitte platziert wird.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Nähen und alles Glück der Erde.

P.S.: Solltet ihr Gefallen am Spielwürfel gefunden haben, könnt aber nicht nähen, dann schreibt mir eine Nachricht und ich fertige Euch gern die gewünschte Anzahl an.