Vierte Woche erreicht

Ich habe nun die vierte Woche erreicht und ab jetzt kann ich wieder normal essen. In dem Rezeptbuch von Dr. Heike Raab „Nach der Adipositas-OP: Das Kochbuch für mein neues Leben“ habe ich mir einige Rezepte herausgesucht, die ich unbedingt ausprobieren möchte. Nach dem Frühstück habe ich mich also in die Küche gestellt und einmal Zucchini-Bratlinge und Eier-Muffins gemacht. Diese kann ich immer im Wechsel entweder zum Mittag oder zum Abendessen in der Mikrowelle erwärmen und essen. Beide Rezepte sind auch gut für das Büro geeignet. Mein Mann hatte schon immer vorgeschlagen, dass ich mir eine Mikrowelle mit ins Büro nehmen sollte, was ich bislang immer abgelehnt habe, aber ich werde meine Meinung wohl revidieren. Denn wenn ich mir im Büro etwas warm machen kann, dann muss ich nicht loslaufen und mir irgendetwas besorgen. Gerne stelle ich Euch hier noch weitere Rezepte vor und wer sich das Buch nicht selbst besorgen möchte, kann mich gerne anschreiben und ich verrate es Euch.

Ich bin nun exakt 24 Tage postoperativ und liege seit gestern mit einer fetten Erkältung flach. Das hat dazu geführt, dass ich absolut keinen Hunger oder Appetit verspüre. Nach Essen war mir einfach nicht. Deswegen habe ich mich mit Gemüsebrühe gefüttert. Was mir noch immer große Sorgen bereitet, ist der noch nicht vorhandene regelmäßige Stuhlgang. Ich war deswegen auch schon beim Arzt und habe ihm erzählt, dass ich in den letzten Tagen Zäpfchen von Dulcolax genommen habe. Das fand er nicht gut, weil die die Darmflora zerstören und die Darmträgheit somit auch noch gefördert wird. Deswegen hat er mir Lactulose empfohlen. Habe ich mir auch sofort in der Apotheke geholt und zu mir genommen. Es hat drei Tage gedauert, bis es gewirkt hat. Ich stand eigentlich schon wieder kurz davor, doch wieder ein Zäpfchen zu nehmen, aber das hätte ich körperlich mit der Erkältung nicht verkraftet. Tag drei mit der Einnahme von Lactulose hat dann aber doch eine zwar kleine, aber immerhin eine Wirkung mit sich gebracht.

Mein Arzt fragte mich, wie viel ich denn schon abgenommen hätte. Ich sagte, dass es nun 14 Kilo seien. Er meinte, dass ich zu schnell abnehmen würde. Das freigesetzte Fett würde Aceton freisetzen, was meine schnellen Erschöpfungszustände erklären würde. Er mag damit vielleicht nicht unrecht haben, aber ich werde zum jetzigen Zeitpunkt nichts ändern und so weiter machen, wie ich mich aktuell dran gewöhnt habe und auch wohl fühle.

Mein Mann hat mir etwas ganz Tolles geschenkt, was ich Euch nicht vorenthalten möchte. Ich habe leider ganz große Angst davor, diese leeren Hautsäcke an Oberarmen und an den Innenoberschenkeln zu bekommen. Ich hatte gelesen, dass Massagen und Peelings helfen können, dass die Haut gut durchblutet wird. Ich habe ein Cellulite-Massagegerätt erhalten. Das Gerät ist toll. Um es benutzen zu können, muss man ein Gleitmittel verwenden. Ich habe einmal von Evelin Cosmetics, die Slim Extreme 4D hochkonzentriertes Anticellulite-Öl und von WELEDA das Bio Birken Cellulite-Öl – straffendes Naturkosmetik dazu bekommen. Dies trägt man entweder auf die Haut oder das Gerät selbst auf. Dann kann man sich einen der drei Modi „Reduzierung von Dehnungsstreifen“, „Fett Verbrennung“ und „Hautstraffung“, in zehn verschiedenen Intensitätsstufen wählen. Es ist auch möglich, noch Wärme hinzuzuschalten. Für 15 Minuten werden Impulse ausgesendet, die ein angenehmes Gefühl bescheren. Wenn es zu stark sein sollte, kann man die Intensität verringern. Ich bin sehr begeistert von diesem Gerät und verwende es nun täglich. Ob es tatsächlich die gewünschte und versprochene Wirkung bringt, wird sich zeigen.

Ein Kommentar zu „Vierte Woche erreicht

Hinterlasse einen Kommentar